Studio Display: Apple stellt günstigeres Pro-Display vor

Auf dem März Event 2022 hat Apple neben einigen iPhone-Neuheiten auch erstmals den M1 Ultra Prozessor vorgestellt und dort auch den neuen High-End-Rechner „Mac Studio“ gezeigt. Doch da Apple zeitgleich auch den bisherigen 27″ iMac eingestellt hat, war fast klar, dass der Hersteller hierfür einen entsprechenden Ersatz bieten muss.

Das neue „Studio Display“ füllt nun genau diese Lücke, es ist zum einen nicht so teuer wie das zum Mac Pro beworbene Pro Display XDR und bietet damit eine halbwegs bezahlbare Möglichkeit für den semi-professionellen Anwender weiterhin ausschließlich auf Apple-Hardware zu setzen.

Während für das Pro Display XDR mindestens 5500 Euro hierzulande auf den Ladentisch gelegt werden müssen, gibt es das neue 27″ Studio Display schon ab 1750 Euro. Damit liegt das günstigste Setup (ohne Tastatur / Maus) in Kombination mit dem Basismodell des Mac Studio zwar immer noch bei stolzen 4050 Euro, doch ist damit immerhin billiger als ein einziges Pro Display XDR.

Hohe Auflösung und viele Anschlüsse

Das 27″ große Studio Display bietet eine maximale Auflösung von 5K (5120 x 2880 Pixel), dies entspricht einer Pixeldichte von 218 ppi. Die maximale Helligkeit liegt bei 600 Nits, während das teurere Pro Display XDR bis zu 1600 Nits in der Spitze liefern kann. Beim Studio Display muss allerdings auf einen HDR-Modus verzichtet werden.

Intern ist in dem Studio Display ein A13 Chip verbaut, dieser ist für das Management der eingebauten 12 Megapixel Webcam sowie deren Mikrofone zuständig – zudem wird der vom iPad bekannte „Folgemodus“ unterstützt. Auf der Rückseite des Monitors befinden sich vier Anschlüsse, drei davon sind USB-C Ports für eventuelles Zubehör, der vierte ist ein Thunderbolt 3 Anschluss für den Upstream. Der Thunderbolt 3 Anschluss unterstützt zudem die direkte Stromversorgung eines MacBooks mit bis zu 96 Watt Leistung.

Konfigurationsmöglichkeiten

Wie wir bereits am Anfang des Artikels hingewiesen haben, kostet das Apple Studio Display mindestens 1749 Euro wenn dieses direkt im Apple Online Store bestellt wird. In dieser Preisregion erhält man das Display mit einem Standardglas sowie einem  neigungsvestellbaren Standfuß oder einem VESA Mount Adapter für die Wandmontage.

Aufpreise entstehen wenn man dem Display einen höhenverstellbaren Standfuß spendieren möchte, dadurch erhöht sich der Preis um stolze 460 Euro und liegt dann bei 2209 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Um den Preis weiter in die Höhe zu schrauben gibt es zudem noch die „Nanotexturglas“ Option, dieses streut das einfallende Licht besser und minimiert dadurch Blendeffekte – dafür muss jedoch ein Aufpreis von 250 Euro akzeptiert werden.



Das kleine Mac Studio - rechts im Bild - muss separat erworben werden. (Bild: Apple Inc.)
Datum:
11.03.2022, 04:23 Uhr
Autor:
Stefan Kröll
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