iPhone X: Apple beendet den Hardware-Support
Für das iPhone X endet nun bei Apple eine wichtige Phase. Das im Jahr 2017 zum zehnten iPhone-Jubiläum vorgestellte Modell wurde inzwischen als "obsolet" eingestuft. Damit bietet Apple keinen regulären Hardware-Service mehr an, zudem können autorisierte Reparaturpartner keine Ersatzteile für das Gerät über Apple beziehen. Zuvor war das iPhone X bereits als "Vintage" gelistet.
Mit dem iPhone X schlug Apple einen neuen Weg ein, denn erstmals verschwand die Home-Taste, Face-ID ersetzte Touch-ID und die Bedienung per Wischgeste wurde zum neuen Standard. Gleichzeitig setzte Apple erstmals bei einem iPhone auf ein OLED-Display. Die dafür notwendige TrueDepth-Kamera brachte die markante Notch mit sich, die das Erscheinungsbild der folgenden iPhone-Generationen über Jahre prägte.
Für Besitzer bedeutet die Einstufung allerdings nicht, dass das iPhone X plötzlich nicht mehr funktioniert. Apple trennt den Hardware-Support klar von den Software-Updates. Das Gerät unterstützt zwar maximal iOS 16, kann aber weiterhin Sicherheitsaktualisierungen erhalten. Zuletzt wurde am 11. Mai 2026 mit iOS 16.7.16 zudem eine Sicherheitslücke geschlossen. Ob trotzdem noch weitere Updates folgen, bleibt jedoch offen.
Das Ende des offiziellen Reparatur-Supports kommt zugleich nicht völlig überraschend. Apple stuft Geräte in der Regel als obsolet ein, wenn ihr Verkauf seit mehr als sieben Jahren beendet wurde. Für das iPhone X bedeutet das vor allem, dass Reparaturen über Apple künftig schwieriger werden, insbesondere wenn dafür spezielle Ersatzteile benötigt werden.
Parallel zum iPhone X hat Apple auch das 15-Zoll-MacBook Pro aus dem Jahr 2018 als abgekündigt eingestuft. Das 13-Zoll-Modell aus demselben Jahr bleibt dagegen vorerst auf der Vintage-Liste. Das iPhone X selbst bleibt trotz seines Alters ein Gerät, das die Entwicklung des iPhones nachhaltig geprägt hat und mit Face-ID, OLED und Gestensteuerung viele Standards setzte, die heute selbstverständlich sind.