Chrome Browser bald mit Adblock-Einschränkungen

Bereits Mitte Januar 2021 soll es soweit sein, Google möchte dann in seinen Chrome-Browser das umstrittene Manifest V3 Regelwerk integrieren – dies könnte vor allem bei Adblock-Erweiterungen Schwierigkeiten bereiten. Während eine Betaversion von dem weit verbreiteten Adblock Plus noch einigermaßen zuverlässig funktionieren wird, so könnte dies für Ublock Origin schon ganz anders aussehen.

Unter anderem sei es mit dem Manifest V3 Regelwerk nicht mehr möglich, Blockierungen mithilfe eines CNAME-Eintrags durchzusetzen. Block-Erweiterungen werden es zukünftig also deutlich schwerer haben Werbeanzeigen oder Trackingscripte zuverlässig ausblenden zu können.

Ursprünglich wollte Google mit der API-Änderung gar nur 30.000 Filter für Inhaltsblocker zulassen, nach Protesten aus der Entwicklergemeinde wurde dies mittlerweile etwas ausgeweitet und soll nun auf maximal 300.000 erhöht werden.

Stefan Kröll

Über den Autor

Gründer von Xgadget.de und IT-Experte mit über 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen macOS, Windows und Smart Home. Als leidenschaftlicher Tech-Enthusiast zudem auch spezialisiert auf Raspberry Pi Projekte und individuelle IT-Lösungen, um komplexe Technik für Anwender verständlich und nutzbar zu machen.

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Kommentare

Ein Kommentar zu “Chrome Browser bald mit Adblock-Einschränkungen”

  1. […] Werbung mittels Plugins blockieren. Letzteres könnte bald aber ebenso erschwert werden, da Google Codeänderungen am Chrome-Browser plant die Werbeblockern das Leben schwer machen […]

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