YouTube: LEGO mahnt Held der Steine ab

Der YouTuber und Inhaber eines Lego-Shops „Thomas Panke“ hat Post von Lego’s Markenanwalt bekommen. Auf seinem YouTube-Kanal „Held der Steine“ findet sich ein Video mit der aktuellen Stellungnahme zu diesem Thema. Laut der vorgetragenen Klage stört sich Lego an dem früheren Steine-Logo des Shop-Inhabers. Das dänische Unternehmen sieht hierdurch eine Verwechslungsgefahr.

Auf der offiziellen Facebook-Seite von Lego erleidet das Unternehmen aufgrund dieser Vorgehensweise derzeit einen massiven Shitstorm und auch auf Reddit wird fleißig über dieses Thema diskutiert.

Update: Laut einem anderen Interview mit Thomas Panke, wurde in dem Anwaltsbrief die umgehende Löschung seiner „Held der Steine“ Wort- und Bildmarke gefordert. Nach aktuellen Informationen lag keine Unterlassungserklärung bei und es wurden seitens LEGO bislang keine Anwaltskosten geltend gemacht.

Thomas Panke im Interview mit der BILD-Zeitung: „Über eine Anwaltskanzlei fordert Lego, das Markenlogo innerhalb einer Woche beim Patentamt zu löschen. Sonst könnten Kosten auf mich zukommen.“

-> Das sagt Rechtsanwalt Solmecke zu dem Fall

Update 22.01.2019:

Lego hat sich nun auf Facebook zu diesem Fall geäußert:



(Bild: YouTube)
Datum:
21.01.2019, 03:33 Uhr
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Kommentare

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3 Comments zu "YouTube: LEGO mahnt Held der Steine ab"

  1. Daniel sagt:

    Hier sollte man richtigstellen das er nicht abgemahnt wurde.

    Er wurde von LEGO Anwälten angeschrieben bezüglich einer Verletzung im Markenrecht (Nicht Patentrecht, was viele in ihren Kommentaren verwechseln).

    Ich will das ganze nicht schön reden und finde es auch alles andere als gut gelöst von LEGO aber man sollte wenigstens so fair sein und Wahrheit sagen.

  2. Norrec sagt:

    Bei allem Unmut über Lego bitte ich ebenfalls um Korrektur.

    Lego hat Thomas nicht abgemahnt sondern lediglich auf eine Mögliche Markenrechtsverletzung hingewiesen und um um Korrektur „gebeten“.

  3. Stefan sagt:

    Laut einem anderen Interview mit Thomas Panke wurde in dem Brief gefordert, dass er ganz klar seine Wort- und Bildmarke löschen soll. Kann man also durchaus als markenrechtliche Abmahnung bezeichnen, auch wenn wohl bislang keine Strafzahlung oder Anwaltskosten seitens LEGO gefordert wurden.

    Der Text wurde nun entsprechend angepasst um Missverständnisse zu vermeiden.

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