DJI-Drohnen nun weitgehend ohne Geofencing nutzbar

In einem Blogbeitrag hat der Drohnenhersteller DJI angekündigt, zukünftig auf das Geofencing für Flugverbotszonen auch in den USA zu verzichten. Komplett neu ist dieser Schritt allerdings nicht, schließlich hatte DJI im letzten Jahr bereits begonnen in einigen EU-Länder das Geofencing-System abzuschalten.

Im Jahr 2013 hatte DJI das Geofencing-System ursprünglich eingeführt um Drohenflug-Sperrgebiete rund um Flughäfen, kritischer Infrastruktur sowie Regierungsgebäude festlegen zu können. DJI Drohnen verweigerten in solchen Gebieten dann automatisch den Startversuch, auch ein einfliegen in entsprechende Gebiete war nicht möglich.

DJI hat diese Geofencing Flugverbotszonen nun abgeschafft und setzt nun auf die persönliche Verantwortung der Drohnenpiloten. Kritische Gebiete werden weiterhin markiert und dem jeweiligen Drohnenpiloten mit einer Warnung mitgeteilt, diese können jedoch nun fortan selbst entscheiden ob Sie die Warnung ignorieren und dafür eine Strafe Risiken.

Komplett unbemerkt dürfte ein Einflug in Flugverbotszonen übrigens trotzdem nicht sein, DJI hat mittlerweile so gut wie alle der aktuellen Quadrocopter mit einer sogenannten "Remote-ID" ausgestattet, also einer individuellen Identifikationsnummer die es Behörden und Flugplatzbetreiber ermöglicht, diese zu entdecken und genau zu orten.

 

Stefan Kröll

Über den Autor

Gründer von Xgadget.de und IT-Experte mit über 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen macOS, Windows und Smart Home. Als leidenschaftlicher Tech-Enthusiast zudem auch spezialisiert auf Raspberry Pi Projekte und individuelle IT-Lösungen, um komplexe Technik für Anwender verständlich und nutzbar zu machen.

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