ChatGPT: Neue Dateibibliothek startet vorerst ohne Europa
OpenAI erweitert ChatGPT um eine Funktion, die den Umgang mit Dateien deutlich übersichtlicher machen soll. Künftig werden hochgeladene und erstellte Inhalte automatisch in einer persönlichen Bibliothek gesammelt. Dazu zählen unter anderem PDFs, Tabellen und Bilder, während generierte Grafiken weiterhin in einem eigenen Bereich bleiben.
Die Neuerung greift ein alltägliches Problem auf, denn wer regelmäßig mit ChatGPT arbeitet, verliert schnell den Überblick über frühere Uploads. Die neue Bibliothek schafft hier Abhilfe, indem sie einen zentralen Zugriff ermöglicht. Nutzer können zuletzt verwendete Dateien direkt beim Schreiben auswählen oder gezielt in einem eigenen Bereich durchsuchen. Auch Fragen zu bereits gespeicherten Inhalten lassen sich künftig einfacher stellen.
Zum Start ist die Funktion jedoch nur in der Webversion verfügbar. Auf mobilen Geräten bleibt es hingegen zunächst bei einer eingeschränkten Nutzung über aktuelle Dateien und eine Suchfunktion. Für Nutzer in Europa gibt es zusätzlich eine Verzögerung, da der Rollout zunächst in anderen Regionen beginnt. Erst zu einem späteren Zeitpunkt soll die Dateibibliothek auch im Europäischen Wirtschaftsraum, in der Schweiz und im Vereinigten Königreich bereitstehen.
Gespeicherte Dateien bleiben nach derzeitigem Stand dauerhaft erhalten, bis sie manuell gelöscht werden. Inhalte aus temporären Chats werden hingegen nicht übernommen, was für mehr Kontrolle über die eigene Datenablage sorgen soll.