Wer zukünftig sein Haus in Google Street View unkenntlich machen lassen möchte, muss dafür ab sofort einen Adressnachweis einreichen. Mit der neuen Regel soll nämlich verhindert werden, dass Gebäude ohne Berechtigung oder aus Schikane verpixelt werden. Ein Grund für den Antrag muss hingegen weiterhin nicht angegeben werden.
Tag: Datenschutz
Apples Funktion "E-Mail-Adresse verbergen" soll eigentlich die echte E Mail Adresse vor Diensten und Absendern schützen. Umso erstaunlicher ist, dass sich genau dieser Schutz über einen denkbar einfachen Weg über einen ziemlich langen Zeitraum aushebeln ließ. Wurde eine eindeutig als Spam erkennbare Nachricht an eine Alias-Adresse geschickt und vom Server zurückgewiesen, tauchte in der Fehlermeldung […]
Mit iOS 26.3 erweitert Apple die Datenschutzoptionen um eine Funktion, die gezielt die Standortgenauigkeit gegenüber Mobilfunkanbietern reduziert. Nutzer können damit zukünftig festlegen, dass ihr iPhone dem Netzbetreiber nur noch weniger präzise Positionsdaten übermittelt, ein weiterer Baustein in Apples Strategie, persönliche Informationen stärker unter die Kontrolle der Anwender zu stellen.
Italien hat Apple zu einer Kartellstrafe von rund 100 Millionen Euro verurteilt und rückt damit erneut die umstrittene Funktion "App Tracking Transparency" (ATT) in den Fokus. Nach Ansicht der Wettbewerbsbehörde missbraucht Apple seine dominierende Stellung im Markt für iOS-Apps, indem es Entwicklern über den App Store verbindliche Regeln auferlegt, die den Wettbewerb verzerren.
Während Plattformbetreiber zunehmend zu immer strengem Datenschutz verpflichtet werden, fordern Politiker nun genau das Gegenteil - zumindest wenn es nach neusten Vorschlägen aus Bayern und Berlin geht. Dort wird derzeit nämlich überlegt eine Klarnamenpflicht in sozialen Netzwerken einzuführen, was grundsätzliche Fragen zur Freiheit im digitalen Raum aufwerfen dürfte.
Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat die beliebte KI-App "DeepSeek" wegen Datenschutzbedenken als rechtswidrigen Inhalt gemeldet. Apple und Google wurden deshalb aufgefordert, den Fall zu prüfen und die App gegebenenfalls aus ihren Stores in Deutschland zu entfernen.
Die Facebook-Mutterfirma "Meta" ist von dem Europäische Datenschutzausschuss (EDSA), aufgrund eines Verstoßes gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), zu einer Strafzahlung in Höhe von 1,2 Milliarden Euro verurteilt worden. Weiterhin soll Meta alle Daten von europäischen Nutzern nur noch auf Servern in Europa speichern dürfen - bislang wurden diese, zumindest teilweise, auch auf Servern in den USA […]
Seit dem 30. August 2022 lässt der Messenger "Telegram" seine deutschsprachigen Nutzer über das Thema Datenherausgabe abstimmen. Darum geht es um die Frage ob Telegram zukünftig enger mit Behörden zusammenarbeiten soll um mögliche Straftaten aufzuklären oder weiterhin erst dann Datenauskunft zu liefern werden wenn auch eine Gerichtsentscheidung vorliegt.
Sicherlich habt ihr mitbekommen, dass WhatsApp bereits seit einiger Zeit intensiv Werbung für das Zustimmen der neuen Datenschutzrichtlinie macht, doch nun werden erste Verweigerer abgestraft indem der Facebook-Konzern eine Funktion abschaltet.
Offenbar interessiert sich die EU-Kommission selbst nicht sonderlich für den Datenschutz, da weiterhin auf Zoom für Videokonferenzen gesetzt wird. Zoom ist in der Vergangenheit in Kritik geraten da die Software unter anderem Facebook-Tracker eingesetzt hatte und man sich ohne weitere Sicherheitsmachanismen in fremde Videochats einloggen konnte.
Wie schon seit langer Zeit vermutet, sind Webseitenbetreiber mitverantwortlich, wenn Sie den von Facebook bereitgestellten "Gefällt mir"-Button unverändert in ihre jeweilige Homepage einbinden. Dies hat der Europäische Gerichtshof in einem Urteil nun bestätigt und gleichzeitig auch festgestellt, dass für die Verantwortung für die spätere Datenverarbeitung gemeinsam beim Webseitenbetreiber sowie bei Facebook liegt.
Im September 2018 wurde bei der Chatcommunity Knuddels.de ein großes Sicherheitsleck entdeckt, dadurch konnte auf über 1,8 Millionen Userdaten zugegriffen werden, darunter auch die Passwörter im Klartext. Über diesen Vorfall haben wir in der Vergangenheit mehrmals berichtet.