Tag: Arbeitsspeicher
Der weltweite Mangel an Arbeitsspeicher treibt die Preise spürbar nach oben und das auch für Konzerne mit enormer Marktmacht wie Apple. Um Kosten und Versorgungssicherheit in den Griff zu bekommen, reagiert der iPhone-Hersteller offenbar mit einer klaren Neuausrichtung seiner Lieferkette und will zukünftig stärker auf Samsung Electronics als Hauptlieferanten für LPDDR-RAM setzen.
Micron profitiert nach wie vor massiv vom KI-Boom und meldet für sein erstes Geschäftsquartal 2026 einen deutlich gestiegenen Umsatz. Vor allem DRAM und spezialisierte HBM-Speicher treiben das Wachstum, während auch NAND zulegt. Trotz dieser starken Zahlen räumt der Konzern jedoch ein, dass die eigenen Fertigungskapazitäten nicht ausreichen werden, um die Nachfrage vollständig zu bedienen, denn […]
Der weltweite Speichermarkt steuert auf eine lange Phase der Knappheit zu. Laut Prognosen von SK Hynix dürfte sich die kritische Lage beim Arbeitsspeicher bis mindestens 2028 nicht entspannen, mit spürbaren finanziellen Folgen für Privatkunden. Haupttreiber ist die enorme Nachfrage aus dem KI- und Rechenzentrumsumfeld, die nahezu alle klassischen DRAM-Typen betrifft, von DDR4 und DDR5 über […]
Der modulare Laptop-Hersteller Framework muss aufgrund der Speicherkrise nun ebenfalls seine Preise anpassen. So werden unter anderem die Arbeitsspeicheroptionen der DIY-Kits jetzt um rund 50 Prozent teurer. Auslöser dafür sind die, in letzter Zeit, deutlich gestiegenen RAM-Preise auf dem Weltmarkt, die sich in den vergangenen Monaten, aufgrund des KI-Booms, stetig weiter verschärft haben.
Micron beendet überraschend und nach knapp 30 Jahren sein bekanntes Crucial-Consumer-Segment, ein Schritt, der den Speicherhersteller in Zukunft klarer auf die wachstumsstarken Enterprise- und KI-Märkte ausrichtet. Bis Ende Februar 2026 sollen Produkte unter der Marke Crucial noch ausgeliefert werden, Garantien und der Support zu Crucial-Produkten sollen allerdings bestehen bleiben.
Der Speicherchip-Mangel scheint nach der DRAM-Krise jetzt auch die Solid-State-Drives erreicht zu haben. Wie wir in unserer Recherche festgestellt haben, sind fast alle SSD’s nun wesentlich teurer als noch in den Sommermonaten. Das gleiche Bild, aber noch deutlich extremer, zeigt sich selbstverständlich auch beim DDR4- sowie DDR5-Arbeitsspeicher.
Wie wir bereits gestern berichtet hatten, hat die Raspberry Pi Foundation ein neues Einsteigermodell mit nur einem Gigabyte Arbeitsspeicher auf den Markt gebracht. Doch dieser Schritt kommt nicht von ungefähr, schließlich musste das Unternehmen die Preise für sämtliche höherwertige Modelle nochmal deutlich nach oben anpassen, da die DRAM-Preise weiterhin explodieren.
Aufgrund der anhaltenden Preisexplosion bei DRAM hat sich wohl nun auch die Raspberry Pi Foundation entschlossen ein neue Raspberry Pi Variante auf den Markt zu bringen. Konkret geht es dabei um ein neues Basismodell mit nur einem Gigabyte Arbeitsspeicher, das dafür etwas günstiger ausfällt als die bisherige 2 GB Variante.
Hewlett-Packard will in den nächsten Jahren zwischen 4000 und 6000 Arbeitsplätze einsparen und diese hauptsächlich durch KI ersetzen. Wenig überraschend möchte das Unternehmen so schlanker werden und natürlich vor allem auch Kosten einsparen. Laut einem Bericht von „TheRegister.com“ könnten durch diese Maßnahmen wohl bis zu einer Milliarde US-Dollar innerhalb der kommenden drei Jahre eingespart werden.
Samsung hebt die Preise für mehrere DDR5-Speichermodule kräftig an und reagiert damit auf eine weltweite Verknappung, die durch den massiven Ausbau von KI-Rechenzentren ausgelöst wurde. Laut Branchenquellen klettern die Preise je nach Modul um bis zu 60 Prozent, besonders stark betroffen sind größere Kapazitäten.
Der chinesische Smartphone-Riese Xiaomi hat seine Kundschaft auf höhere Preise eingestimmt. Nachdem der Start der neuen Redmi-K90-Serie in China für Diskussionen sorgte, erklärte Xiaomi-Präsident Lu Weibing auf der Plattform Weibo, warum selbst Einsteigergeräte teurer werden: Der Kostendruck auf dem Chipmarkt sei enorm gestiegen, insbesondere bei Speicherchips, wie wir bereits kürzlich berichtet hatten.
Aufgrund steigender Arbeitsspeicher-Preise muss nun auch die Raspberry Pi Foundation zu Preiserhöhungen bei einigen Raspberry Pi Modellen greifen. Laut dem CEO des Unternehmens sollen diese jedoch nicht permanent erhöht, sondern auch wieder gesenkt werden, sobald sich die Situation wieder normalisiert.