Microsoft dreht erneut die Preisschraube – Xbox wird zum Luxusartikel

Ab dem 01. August 2026 greift Microsoft in die Preisschraube und diesmal richtig. Alle Xbox-Modelle werden nämlich teurer und das sogar weltweit. Wer also mit dem Gedanken gespielt hat, sich eine Konsole zu holen, sollte das vielleicht noch diesen Monat tun um für das kommende GTA 6 nicht noch tiefer in die Tasche greifen zu müssen.

Was kostet was – und was verschwindet ganz?

In den USA sind die neuen Preise bereits konkret: Die Series S mit 512 GB springt von 400 auf 500 Dollar, die Series X mit 1 TB Laufwerk sogar von 650 auf 800 Dollar. Besonders bitter: Das 2-TB-Modell der Series X wird schlicht komplett eingestellt – kein neuer Preis, einfach weg – vermutlich weil diese Mondpreise sowieso kaum noch einer zahlen dürfte.

Für Deutschland gibt es noch keine offiziellen Euro-Zahlen, aber die Hochrechnung ist wenig erbaulich. Erwartet werden Aufschläge von rund 100 Euro bei den 512-GB-Modellen und 150 Euro bei den 1-TB-Varianten. Das würde bedeuten: Eine Xbox Series S mit 512 GB kostet dann knapp 440 Euro – ungefähr so viel wie die technische bessere Series X zum Launch 2020 gekostet hat.

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Der Grund: Speicher ist explodiert

Microsoft begründet das im offiziellen Xbox Wire-Blogpost damit, dass sich die Preise für Speicherkomponenten mehr als verdoppelt haben und bis Herbst 2027 könnte nach Progrnosen noch eine weitere Verdopplung folgen. Die Konsolenindustrie trifft das besonders hart, weil Konsolen traditionell unter Herstellungskosten verkauft werden. Smartphones oder Laptops haben da in der Regel mehr Spielraum.

Glaubt man Microsoft, wurde die Erhöhung so lange wie möglich hinausgezögert. Ob das stimmt oder Marketing ist – schwer zu sagen. Fakt ist: Die Komponentenkrise macht vor niemandem halt.

Immerhin: Ratenzahlung und Refurbished-Geräte

Als kleines Trostpflaster kündigt Microsoft gleichzeitig "Kaufe jetzt, zahle später"-Optionen im eigenen Store an. Über Amazon soll es eine 0%-Finanzierung über 12 Monate geben. Außerdem will man aufgearbeitete Geräte für 100 Dollar unter UVP anbieten – was für preisbewusste Käufer durchaus interessant sein könnte.

Unterm Strich: Wer eine Xbox will, zahlt demnächst merklich mehr. Die Frage ist, ob das Ökosystem den Preisanstieg aushält – oder ob noch mehr Spieler zu PC oder PlayStation abwandern.

Letzte Aktualisierung am 26. Juni 2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Stefan Kröll

Über den Autor

Gründer von Xgadget.de und IT-Experte mit über 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen macOS, Windows und Smart Home. Als leidenschaftlicher Tech-Enthusiast zudem auch spezialisiert auf Raspberry Pi Projekte und individuelle IT-Lösungen, um komplexe Technik für Anwender verständlich und nutzbar zu machen.

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