iPhone XS & iPhone XR: Sind die Geräte wasserdicht?

Mit dem iPhone XS und dem iPhone XR hat Apple im September 2018 seine neuen Highend-Smartphones für 2018 und 2019 vorgestellt. Doch sind die Geräte überhaupt wasserdicht? Das erklären wir euch in diesem Artikel und beantworten euch außerdem noch zusätzliche Fragen bezüglich Apples Herstellerangaben. 

Ist das iPhone XS wasserdicht?

Ja, bis zu einem gewissen Grad ist das iPhone XS und das iPhone XS Max wasserdicht. Beide Premium-Smartphones verfügen laut der Apple-Produktseite sind IP68 klassifiziert und so vor eindringendem Wasser und Staub geschützt.

Ist auch das iPhone XR wasserdicht?

Auch das günstigere iPhone XR ist grundsätzlich wasserdicht, allerdings etwas geringer als die teureren Premium-Modelle. Unter den technischen Daten listet Apple das Gerät mit einer IP67 Zertifizierung für Staub & Wasserschutz.

Was bedeutet IP 67 und IP 68?

Die IP-Wertung sagt im Grunde aus, wie gut ein Gerät vor eindringendem Wasser oder Staubpartikeln geschützt ist. Der erste Wert steht für die Staubdichtheit (von 0 bis maximal 6), die zweite Ziffer steht für den Wasserschutz (von 0 bis maximal 9) – je höher diese Zahlen sind, umso besser ist das Gerät auch vor diesen Umwelteinflüssen geschützt.

IP 67 ermöglicht einen Wasserschutz für 30 Minuten, bei einer Tiefe von maximal einem Meter. Damit sollte das Gerät ausreichend geschützt sein, um einen Sturz ins gefüllte Waschbecken oder in die Badewanne zu überstehen.

IP 68 bedeutet einen Schutz vor Wasser für 30 Minuten bei ganzen zwei Metern Tiefe. Dadurch kann das Smartphone grundsätzlich auch beim Schwimmen mitgenommen werden, ohne Schaden zu erleiden.

Wie sieht es mit der Garantie aus?

Bei der Garantie sieht es dagegen relativ mau aus: Zwar klassifiziert Apple die Geräte mit einer IP-Wertung, jedoch kann es im Schadensfall wohl oftmals gegen den Kunden ausgelegt werden. Das Nachweisen der Tauchtiefe ist so gut wie nicht möglich und eventuelle Stürze und Beschädigungen, können die Wasserdichtigkeit des Geräts ebenfalls negativ beeinflussen.

Auf Nummer sicher gehen

Ausreizen sollte man den Wasserschutz des iPhone’s also lieber nicht, falls ihr das Gerät wirklich für einen Unterwassereinsatz nutzen möchtet, so ist es besser auf entsprechende Schutzhüllen zurückzugreifen – diese findet man bei Amazon* schon für unter 10 Euro.

Aufladen im Nassen Zustand

Sollte euer Smartphone noch Nass oder Feucht sein, so solltet ihr das aufladen über den Lightning-Port vermeiden. Das iOS-Betriebssystem erkennt außerdem auch automatisch, dass noch Feuchtigkeit im Anschluss ist und verweigert in der Regel das Aufladen. Dies beschränkt sich auf den Ladevorgang über den Lightning-Port, das kabelloses Aufladen ist davon nicht betroffen.



Wasserdicht sind die neuen iPhone-Modelle in der Regel schon. (Bild: Apple Inc.)
Datum:
14.09.2018, 16:11 Uhr
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