DIY-RAM: DDR5-Module aus Eigenproduktion

Steigende Preise für Arbeitsspeicher führen dazu, dass sich Technik-Enthusiasten aus Russland nun auch mit ungewöhnlichen Lösungen beschäftigen. In Foren und Telegram-Kanälen wird dort offenbar diskutiert wie sich DDR5-RAM in Eigenregie zusammenbauen lässt. Bastler tauschen Erfahrungen darüber aus, wie sich einzelne Komponenten zu funktionsfähigen Speichermodulen kombinieren lassen um etwas Geld zu sparen.

Der Ansatz ist im Kern simpel, allerdings auch technisch aufwendig. So lassen sich leere DDR5-Platinen günstig erwerben, die passenden Speicherchips müssen anschließend über chinesische Marktplätzen besorgt werden. Danach müssen die Speicherchips präzise auf die leeren DDR5-Module gelötet werden, dies ist meist nur mit etwas professionelleren Equipment und ausreichend Erfahrung möglich.

Finanziell lohnt sich DIY-RAM nur bedingt, da die Kosten pro Modul so etwa 20 bis 40 US-Dollar günstiger gegenüber Fertigmodulen sind. Der Zeitaufwand und das hohe Fehlerrisiko relativieren diesen Vorteil jedoch schnell. Alle anderen sollten vielleicht lieber auf Notebook-RAM zurückgreifen und entsprechende Adapterplatinen für Desktop-Computer verwenden um etwas Geld in der derzeitigen Arbeitsspeicherkrise zu sparen.

Stefan Kröll

Über den Autor

Gründer von Xgadget.de und IT-Experte mit über 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen macOS, Windows und Smart Home. Als leidenschaftlicher Tech-Enthusiast zudem auch spezialisiert auf Raspberry Pi Projekte und individuelle IT-Lösungen, um komplexe Technik für Anwender verständlich und nutzbar zu machen.

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