ChatGPT analysiert jetzt Bankkonten und gibt Finanzratschläge

OpenAI erweitert ChatGPT um eine neue Finanzfunktion für Nutzer in den USA. Wer ein Pro Abo besitzt, kann nämlich nun sein Bankkonto direkt mit dem KI Dienst verbinden und Ausgaben sowie Einnahmen automatisch auswerten lassen. Später soll das Feature auch für weitere Abomodelle verfügbar werden.

Die Verbindung läuft über Plaid und künftig auch über Intuit. Dadurch kann ChatGPT auf Kontostände, Transaktionen, Anlagen und laufende Verbindlichkeiten zugreifen. Vollständige Kontonummern bleiben allerdings verborgen und die KI kann bislang keine Überweisungen ausführen oder Änderungen am Konto vornehmen. Stattdessen erstellt ChatGPT übersichtliche Dashboards mit Informationen zu Ausgaben, Abonnements und anstehenden Zahlungen.

Aktiviert wird die Funktion über den Zusatz "@Finances“ im Prompt. Nutzer erhalten daraufhin personalisierte Analysen und grafische Übersichten auf Basis ihrer verbundenen Konten. Zusätzlich kann ChatGPT individuelle Informationen wie Sparziele oder geplante Ratenzahlungen speichern und bei späteren Finanzanfragen berücksichtigen.

Technisch basiert die Funktion auf dem neuen Modell ChatGPT 5.5 Thinking. OpenAI betont jedoch selbst, dass die KI keine professionelle Finanzberatung ersetzt. Fehlerhafte Einschätzungen oder unvollständige Analysen bleiben also möglich, besonders wenn wichtige Informationen fehlen.

Stefan Kröll

Über den Autor

Gründer von Xgadget.de und IT-Experte mit über 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen macOS, Windows und Smart Home. Als leidenschaftlicher Tech-Enthusiast zudem auch spezialisiert auf Raspberry Pi Projekte und individuelle IT-Lösungen, um komplexe Technik für Anwender verständlich und nutzbar zu machen.

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