Apple macht Rückzieher bei eMail-Änderung von iCloud+

Apple nimmt eine geplante Änderung bei iCloud+ zurück. Die Funktion "E-Mail-Adresse verbergen" bleibt auch künftig bei der bisherigen Domain icloud.com. Ursprünglich wollte Apple nämlich die dafür erzeugten Alias-Adressen auf private.icloud.com umstellen. Nach Kritik aus der Community hat das Unternehmen diesen Plan nun verworfen.

Der Hintergrund ist schnell erklärt. Die zufällig erzeugten Adressen von "E-Mail-Adresse verbergen" sehen derzeit wie normale iCloud-Adressen aus. Dadurch können Webseiten und Onlinedienste sie kaum pauschal blockieren, ohne gleichzeitig reguläre iCloud-Nutzer auszusperren. Mit einer eigenen Sub-Domain wäre es dagegen deutlich einfacher gewesen, solche Adressen gezielt abzulehnen. Genau darin sahen viele Nutzer einen Nachteil für die Privatsphäre-Funktion.

Für die "E-Mail-Adresse verbergen" Funktion bleibt damit (zumindest vorerst) alles beim Alten. Anders ist die Situation bei "Mit Apple anmelden". Apple hält an der geplanten Umstellung fest und will neu erzeugte Adressen künftig über private.icloud.com statt über privaterelay.appleid.com laufen lassen - die Änderung hierfür soll im Laufe des Jahres erfolgen.

Für bestehende Weiterleitungen ändert sich zunächst nichts. Entwickler von Webseiten und Apps sollten ihre Prüfungen für E-Mail-Adressen trotzdem anpassen und sicherstellen, dass die neue Domain nicht versehentlich abgewiesen wird.

Stefan Kröll

Über den Autor

Gründer von Xgadget.de und IT-Experte mit über 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen macOS, Windows und Smart Home. Als leidenschaftlicher Tech-Enthusiast zudem auch spezialisiert auf Raspberry Pi Projekte und individuelle IT-Lösungen, um komplexe Technik für Anwender verständlich und nutzbar zu machen.

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