Apple kürzt weitere Varianten beim Mac mini und Mac Studio
Nachdem Apple erst kürzlich das Basismodell des Mac Mini aus dem Angebot genommen hatte, reduziert der Konzern nun erneut die Auswahl bei seinen kompakten Desktop-Macs und streicht mehrere RAM-Optionen beim Mac mini und Mac Studio. Damit wird das Angebot für Käufer spürbar eingeschränkt, nachdem bereits in den vergangenen Monaten erste Konfigurationen mit viel Arbeitsspeicher verschwunden waren.
Beim Mac mini mit M4-Chip bleiben so nur noch wenige Speicheroptionen übrig, während beim leistungsstärkeren M4 Pro Modell ebenfalls eine wichtige Ausbaustufe entfällt und nur mit mit maximal 48 GB RAM konfiguriert werden kann (zuvor 64 GB). Ähnliche Einschnitte gibt es beim Mac Studio, wo insbesondere bei den High-End-Konfigurationen deutlich weniger Arbeitsspeicher verfügbar ist als zuvor - hier ist nun bei 96 GB Schluss, zuvor waren dagegen 256 GB möglich und im März sogar noch 512 GB.
Diese Entwicklung trifft vor allem Nutzer, die auf viel RAM angewiesen sind, etwa für lokale KI-Anwendungen. Gerade hier ist hoher Arbeitsspeicher entscheidend, wodurch die neuen Limits für manche Anwendungsbereiche spürbar werden. Zusätzlich kommt es aktuell zu längeren Lieferzeiten, was die Situation weiter verschärft.
Apple selbst hatte die Problematik bereits selbst angedeutet. Hintergrund dürften vor allem Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Komponenten sowie steigende Kosten sein. Gleichzeitig stehen beide Produktlinien vermutlich kurz vor einer Aktualisierung mit neuen Chips, was die aktuelle Einschränkung auch als Übergangsphase erscheinen lässt. Wann sich die Lage entspannt und ob zukünftige Modelle wieder mehr Auswahl bieten, bleibt somit vorerst offen.
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