iCloud-Fotos werden von Apple durchsucht

Apple hat auf seiner offiziellen Webseite bestätigt, dass iCloud-Dateien von dem Konzern automatisch nach strafbaren Inhalten durchsucht werden. Demnach werden "elektronische Signaturen" genutzt um "vermutlichen Kindesmissbrauch aufzuspüren", dieser Mechanismus funktioniere ähnlich wie bei einem eMail-Spamfilter.

Sobald das System entsprechende Inhalte erkennt, wird der jeweilige Suchtreffer durch einer "individuelle Prüfung verifiziert" - die Sichtung der beanstandeten Bilder dürfte demnach von Apple-Mitarbeitern erfolgen. Im Falle von Kindesmissbrauchs wird anschließend der entsprechende iCloud-Account gesperrt und der Nutzer bei den Behörden gemeldet.

Zum aktuellen Zeitpunkt ist unklar, ob Apple auch iMessage-Inhalte nach strafbaren Inhalten durchsucht, das Unternehmen hat dazu noch keine Stellungnahme abgegeben.

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Stefan Kröll

Über den Autor

Gründer von Xgadget.de und IT-Experte mit über 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen macOS, Windows und Smart Home. Als leidenschaftlicher Tech-Enthusiast zudem auch spezialisiert auf Raspberry Pi Projekte und individuelle IT-Lösungen, um komplexe Technik für Anwender verständlich und nutzbar zu machen.

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