Satellitenfunk für Galaxy-Smartphones: Samsung baut Konnektivität aus
Samsung will künftig die Satellitenkommunikation für seine Galaxy-Smartphones deutlich ausweiten und so auch Geräte wie das Samsung Galaxy S22 bis hin zur kommenden Generation rund um das Samsung Galaxy S26 stärker von satellitengestützten Diensten profitieren. Ziel ist es, Nutzern auch dort eine Verbindung zu ermöglichen, wo klassische Mobilfunknetze nicht verfügbar sind, und gleichzeitig stabilere Netzverbindungen zu schaffen.
Die Funktionen sind vor allem für Notfälle gedacht, etwa wenn keine Mobilfunkabdeckung vorhanden ist. Gleichzeitig sieht Samsung darin einen wichtigen Baustein für die nächste Generation von Mobilfunkdiensten. Schon heute arbeiten zahlreiche Netzbetreiber weltweit daran, Smartphones direkt mit Satelliten zu verbinden, um zumindest einfache Nachrichten oder grundlegende Datenübertragungen zu ermöglichen.
In der Praxis hängt die Verfügbarkeit stark vom jeweiligen Land und Netzbetreiber ab. Während in den USA Kooperationen mit Providern wie T-Mobile oder Verizon laufen, sind erste Angebote in Europa zunächst im Vereinigten Königreich geplant. Dort soll der Anbieter Virgin Media O2 entsprechende Dienste bereitstellen. Für Deutschland oder den gesamten DACH-Raum gibt es bislang noch keine konkreten Ankündigungen.
Ganz neu ist die Technik bei Samsung allerdings nicht, denn erste Galaxy-Modelle unterstützen laut Unternehmen bereits seit 2025 Satellitenkommunikation. Seitdem wird der Funktionsumfang schrittweise erweitert, abhängig von Netzpartnerschaften und regulatorischen Vorgaben. Langfristig soll satellitengestützte Kommunikation ein zusätzlicher Sicherheitsanker sein, besonders in abgelegenen Regionen oder in Situationen, in denen herkömmliche Netze ausfallen oder gar nicht ausgebaut sind.