SpaceX darf sein Satellitennetz weiter massiv ausbauen

SpaceX darf sein Starlink-Netz weiter vergrößern, denn die US-Telekommunikationsbehörde FCC hat dem Raumfahrtkonzern nun die Genehmigung erteilt, 7.500 zusätzliche Satelliten ins All zu bringen. Damit kann SpaceX nun insgesamt bis etwa 15.000 Satelliten der zweiten Starlink-Generation betreiben, nachdem die erste Hälfte bereits Ende 2022 freigegeben worden war.

Mit dem Ausbau will SpaceX seine satellitengestützte Internetversorgung weltweit stärken. Das Angebot richtet sich nicht nur an stationäre Nutzer, sondern auch an mobile Anwendungen, insbesondere in Regionen, die bislang kaum oder gar nicht durch klassische Mobilfunknetze erschlossen sind. Genau hier sieht das Unternehmen einen entscheidenden Vorteil seines Systems.

Lange Zeit hatte die FCC gezögert, dem vollständigen Ausbau zuzustimmen. Sorgen um wachsenden Weltraumschrott und mögliche Kollisionen im Orbit standen einer Genehmigung im Weg. Inzwischen gelten diese Bedenken offenbar als entschärft. Dazu passt auch eine kürzliche Ankündigung von SpaceX: Der Konzern will den Großteil seiner Satelliten von ursprünglich rund 550 Kilometern auf etwa 480 Kilometer Flughöhe absenken. In dieser niedrigeren Umlaufbahn befindet sich weniger Weltraumschrott, was das Risiko von Zusammenstößen deutlich reduziert.

Mit der neuen Entscheidung ist der Weg frei für einen der größten Satellitenverbünde der Welt, der die globale Internetversorgung nachhaltig verändern dürfte.



Bald wird es noch mehr Starlink-Satelliten geben und damit wohl auch die Verbindungsqualität noch deutlich verbessert werden. (Bild: starlink.com)
Datum:
11.01.2026, 00:15 Uhr
Autor:
Stefan Kröll
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