China will ebenfalls mit Internet-Satelliten durchstarten

China treibt den Ausbau seiner Internet-Satelliten mit bemerkenswerter Geschwindigkeit voran und hat bei der Internationalen Fernmeldeunion nun Anträge für mehr als 200.000 neue Satelliten eingereicht. Hinter diesem Vorstoß stehen vor allem zwei gigantische Projekte, die nahezu den gesamten Umfang der geplanten Starts abdecken und auf eine systematische Erschließung des erdnahen Orbits abzielen.

Der Schritt ist strategisch bedeutsam, denn ohne von der ITU zugewiesene Funkfrequenzen können Satelliten keine Daten zur Erde übertragen. Mit den Anträgen sichert sich China frühzeitig Zugriff auf dieses knappe Gut und signalisiert, dass es den globalen Markt für satellitengestütztes Internet nicht länger den USA und hauptsächlich SpaceX mit Starlink überlassen will. Neben den Megakonstellationen sind auch bekannte Akteure wie China Mobile sowie Entwickler des Qianfan-Netzwerks beteiligt, das in den kommenden Jahren zehntausende Satelliten umfassen soll.

Damit verschärft sich der Wettlauf im All spürbar. Doch dies könnte für Konsumenten durchaus positiv sein, denn Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft und dürfte somit auch für weiter sinkende Preise bei Satelliten-Internetdiensten führen.

Stefan Kröll

Über den Autor

Gründer von Xgadget.de und IT-Experte mit über 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen macOS, Windows und Smart Home. Als leidenschaftlicher Tech-Enthusiast zudem auch spezialisiert auf Raspberry Pi Projekte und individuelle IT-Lösungen, um komplexe Technik für Anwender verständlich und nutzbar zu machen.

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