SK Hynix plant Verdreifachung der RAM-Produktion
Der Speicherhersteller SK Hynix will aufgrund der starken KI-Hardwarenachfrage seine Produktionskapazitäten in den kommenden Jahren massiv ausbauen. Nach Angaben von Konzernchef Chey Tae won soll die Waferkapazität zunächst innerhalb von fünf Jahren verdoppelt und bis 2034 sogar verdreifacht werden. Möglich werden soll das durch neue Fabriken und steigende Effizienz in der Fertigung.
Aktuell errichtet das Unternehmen vier weitere Werke für die Produktion von Arbeitsspeicher und Flash Speicher. Die erste neue Fabrik soll jedoch erst 2027 den Betrieb aufnehmen. Kurzfristig wird sich das zusätzliche Angebot daher kaum auf den Markt auswirken. Für Verbraucher bedeutet das also vorerst keine Entspannung bei den Speicherpreisen.
Die hohe Nachfrage aus dem Bereich der KI Rechenzentren hält den Druck auf den Markt aufrecht. RAM und Flash Produkte dürften deshalb auch in den kommenden Jahren auf einem vergleichsweise hohen Preisniveau bleiben. An der Börse profitiert SK Hynix bereits von dieser Entwicklung. Die Aktie legte innerhalb eines Jahres um rund 230 Prozent zu. Auch die Konkurrenten Samsung und Micron konnten in diesem Zeitraum deutliche Kursgewinne verzeichnen.