Meta: Weiterer Stellenabbau im Zeichen der KI-Strategie geplant
Der Technologiekonzern Meta steht vor einem tiefgreifenden Umbruch, der viele Beschäftigte betreffen wird. Bereits im Mai 2026 soll eine erste Entlassungswelle beginnen, bei der rund 8.000 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren. Das entspricht etwa zehn Prozent der Belegschaft - trotzdem sind weitere Kürzungen wohl auch schon für die zweite Jahreshälfte geplant, sodass sich die Einschnitte noch deutlich ausweiten könnten.
Hintergrund dieser Entwicklung ist ein strategischer Kurswechsel. Nach dem gescheiterten Fokus auf das Metaverse richtet das Unternehmen seine Prioritäten nun konsequent auf künstliche Intelligenz aus. Dafür werden enorme Summen investiert, unter anderem in den Ausbau von Rechenzentren sowie in den Zukauf spezialisierter Firmen. Allein für Infrastrukturprojekte stehen Investitionen in dreistelliger Milliardenhöhe im Raum. Auch die Übernahme des KI-Unternehmens Manus zeigt, wie ernst es Meta mit dieser Neuausrichtung ist.
Mit dem verstärkten Einsatz von KI verändert sich zugleich die Arbeitsstruktur im Konzern. Viele Aufgaben könnten künftig automatisiert werden, was den Bedarf an Personal reduziert. Dennoch bleibt offen, ob KI die Qualität menschlicher Arbeit vollständig ersetzen kann. Zudem wirft der mögliche Wegfall von Nachwuchspositionen langfristige Fragen auf, etwa wie künftig erfahrene Fachkräfte entstehen sollen.
Sollten sich die frühen Berichte bestätigen und insgesamt bis zu zwanzig Prozent der Belegschaft betroffen sein, würde dies rund 16.000 Arbeitsplätze betreffen. Damit stünde Meta vor einer der größten Entlassungsrunden seiner Geschichte und würde den bereits massiven Stellenabbau aus den vergangenen Jahren nochmals deutlich übertreffen.