iPad mini 8: Apple verplaudert sich selbst – Modellnummer geleakt
Auf der französischen Apple-Website ist in den verpflichtenden Regulierungsangaben überraschend ein Eintrag aufgetaucht, der das kommende iPad mini somit praktisch bestätigt. Dort taucht nämlich ein neues Smart Folio auf, also eine Klapphülle mit Aufstellfunktion, die ausdrücklich für ein iPad mini gedacht ist. Die zugehörige Modellnummer A3632 war bislang völlig unbekannt und passt zu keinem vorhandenen Apple-Produkt, auch nicht zum aktuellen Smart Folio des iPad mini 7. Entdeckt hatte den Eintrag übrigens die Seite Macrumors.
Der Leck ist insofern ein starkes Indiz, als dass die Veröffentlichung des neuen Kompakttablets unmittelbar bevorsteht. Aktuell wird damit gerechnet, dass Apple das iPad mini 8 vermutlich am 28. Oktober vorstellt, gemeinsam mit mindestens drei aktualisierten Mac-Baureihen. Ein zusätzlich geplantes Standard-iPad der zwölften Generation wird hingegen noch eine Weile auf sich warten lassen, da die Hardware vermutlich noch nicht fertig ist. Eine Präsentation dürfte erst im kommenden Frühjahr folgen.
Technisch wird das iPad mini 8 ein echtes Upgrade, denn es wäre das erste kompakte Apple-Tablet mit OLED-Display, womit der Konzern seine sukzessive Umstellung auf diese Bildschirmtechnik fortführt. Vorreiter waren hier die iPad-Pro-Modelle, bei den iPhones ist OLED ohnehin seit Jahren Standard. Weiter im Paket sollen ein neuer A19-Chip, eine verbesserte Wasserresistenz dank überarbeiteter Lautsprecher sowie eine versetzte Frontkamera sein, die künftig Aufnahmen im Querformat erleichtert.
Am Preis wird man sich vermutlich die Zähne ausbeißen. Beobachter gehen von einem Aufschlag von mindestens 200 US-Dollar aus, für Europa werden rund 250 Euro mehr diskutiert. Der Grund liegt in der aktuellen Preiskrise bei RAM- und NAND-Speicher, die Apple bereits bei seinen iPhones zu spürbaren Preiserhöhungen gezwungen hat. Betroffen waren dort selbst ältere Modelle wie das iPhone 17e. Zum Vergleich: Das iPad mini 7 erschien im Herbst 2024 noch mit dem A17-Pro-Chip, der zuvor im iPhone 15 Pro verbaut war.