Intel-Prozessoren könnten im Oktober 2026 teurer werden
Wer aktuell über einen neuen PC oder eine Aufrüstung nachdenkt, sollte die Preisentwicklung bei Prozessoren im Blick behalten. Intel könnte nämlich seine Preise im Oktober 2026 erneut anheben. Laut einem Bericht von Digitimes, der sich auf Branchenkreise beruft, steht eine Erhöhung von rund zehn Prozent im Raum. Unklar ist bislang, ob davon nur Desktop-Prozessoren oder auch die für Notebooks vorgesehenen Chips betroffen wären.
Für Intel geht es dabei offenbar weniger darum, möglichst viele Prozessoren abzusetzen, sondern vor allem um eine Verbesserung der Gewinnmarge. Der Schritt fällt in eine Phase, in der der weltweite PC-Markt leicht schrumpfen dürfte. Die Auslieferungen könnten dem Bericht zufolge bis 2027 von derzeit rund 260 Millionen auf etwa 250 Millionen Geräte pro Jahr zurückgehen. Gleichzeitig sieht Intel offenbar Potenzial, seine CPU-Auslieferungen wieder auf rund 200 Millionen Stück zu steigern und damit einen Marktanteil von bis zu 78 Prozent zu erreichen.
Auch beim Produktportfolio könnte sich etwas ändern. Intel soll erwägen, seine margenschwache Small-Core-Produktfamilie vollständig einzustellen. Das würde vor allem im Bereich Industrie-PCs und IoT neue Möglichkeiten für Konkurrenten wie Qualcomm und MediaTek schaffen. Zusätzlich stehen offenbar weitere Stellenstreichungen im Raum. Nach den bereits angekündigten Kürzungen in den Bereichen Rechenzentren und KI könnten weitere fünf bis zehn Prozent der Belegschaft betroffen sein. Intel beschäftigt derzeit rund 75.000 Menschen, plant gleichzeitig aber weiterhin Neueinstellungen.
Letzte Aktualisierung am 11. September 2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API