iMac mit OLED-Bildschirm wohl in Planung
Apple bereitet sich wohl auf den Wechsel des iMac auf OLED-Technologie vor und setzt damit früh ein Signal für den Markt großer Displays. Auch wenn ein konkreter Start laut verschiedenen Quellen erst für die Jahre 2029 bis 2030 angepeilt wird, haben die Vorbereitungen längst begonnen. Samsung Display und LG Display arbeiten bereits an ersten Mustern, die direkt auf Serienanlagen entstehen sollen. So kann Apple frühzeitig prüfen, ob die Panels den eigenen hohen Anforderungen im realen Produktionsumfeld standhalten.
Besonders Samsung scheint aktuell im Vorteil zu sein, da dort bereits größere OLED-Panels für Monitore gefertigt werden. Für Apple wird eine Variante mit höherer Pixeldichte entwickelt, erste Muster werden noch in diesem Jahr erwartet. Parallel verfolgt LG einen eigenen Ansatz mit weiterentwickelter OLED-Technik, um ebenfalls konkurrenzfähig zu bleiben. Technisch bleibt Apple seiner Linie treu, denn die geplanten Displays sollen weiterhin eine ähnliche Schärfe bieten wie die aktuellen Modelle, gleichzeitig aber eine höhere Helligkeit erreichen und von den typischen Vorteilen der OLED-Technologie profitieren.
Für die Hersteller bedeutet das vor allem eine Herausforderung bei der konstanten Qualität auf großen Flächen und über lange Produktionszeiträume hinweg. Auch wenn Nutzer noch einige Jahre auf einen OLED-iMac warten müssen, zeigt sich bereits jetzt, wie ernst Apple den Technologiewechsel nimmt und wie stark dieser die Entwicklung im Displaymarkt beeinflusst.