Corona-Warn-App verursacht 45 Millionen Euro Betriebskosten

Besonders günstig scheint die Corona-Warn-App nicht zu werden, nachdem bereits für die reine Entwicklung stolze 20 Millionen Euro ausgegeben wurden, kommen nun auch nochmal erhebliche Betriebskosten dazu. Für Updates, Serverinfrastruktur und Telefonhotlines werden in diesem und im kommenden Jahr insgesamt 45 Millionen Euro an weiteren Kosten anfallen, dies geht aus den Antworten des Finanzministeriums hervor.

Die App wird für aktuelle iOS-Geräte wie auch Android-Smartphones angeboten und erfordert Bluetooth Low Energy (4.0), weiterhin muss bei iOS-Geräten ein Betriebssystemupdate auf Version 13.5 durchgeführt werden, Android-Handys erhalten die Corona-Schnittstelle durch ein Update der Google Play Dienste. Die offizielle App kann anschließend ganz normal über den jeweiligen AppStore heruntergeladen werden.

Sorgen um zusätzlichen Datenverkehr müsst ihr euch übrigens nicht machen, da alle Mobilfunkanbieter in Deutschland den Traffic der Corona-App nicht auf das Inklusivvolumen anrechnen werden.

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Stefan Kröll

Über den Autor

Gründer von Xgadget.de und IT-Experte mit über 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen macOS, Windows und Smart Home. Als leidenschaftlicher Tech-Enthusiast zudem auch spezialisiert auf Raspberry Pi Projekte und individuelle IT-Lösungen, um komplexe Technik für Anwender verständlich und nutzbar zu machen.

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Kommentare

Ein Kommentar zu “Corona-Warn-App verursacht 45 Millionen Euro Betriebskosten”

  1. […] und Bluetooth-Kontakte erfassen. Ob der Fehler zukünftig behoben wird ist dagegen unklar, genügend Budget steht der App zumindest zur […]

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