Apple Watch SE: Ist die Smartwatch wasserdicht?

Mit der Apple Watch SE bietet der iPhone-Hersteller nun auch eine etwas günstigere Einsteiger-Smartwatch an, preislich ist diese mit knapp 300 Euro zwar nicht unbedingt billig, aber immerhin deutlich erschwinglicher als bislang. Doch ist die Apple Watch SE überhaupt wasserdicht und somit für den nächsten Strandurlaub geeignet? Diese Frage klären wir in diesem Artikel, außerdem werfen wir diesbezüglich einen genaueren Blick auf die offiziellen Herstellerangaben.

Apple Watch SE wasserdicht?

Obwohl die SE-Smartwatch zu den etwas günstigeren Modellen aus dem Hause Apple zählt, ist diese laut den offziellen Spezifikationen „Wassergeschützt bis 50 Meter“. Doch wassergeschützt ist bekanntlich etwas anderes als wasserdicht und kann unter Umständen einen entscheidenen Unterschied machen.

Im Kleingedruckten schreibt der Hersteller nämlich genau folgendes zu diesem Thema: „… Sie sollten aber nicht beim Sporttauchen, Wasserski oder bei anderen Wasseraktivitäten mit hohen Geschwindigkeiten oder in tieferem Wasser verwenden …“.

Zulässig sind laut dem Unternehmen nämlich lediglich Aktivitäten in flachem Wasser wie Schwimmen in einem Pool oder im Meer, auch Händewaschen wäre kein Problem, doch sobald der Wasserdruck zu groß wird könnte es Schwierigkeiten geben, aus diesem Grund sollten auch die angegebenen „wasserfest bis 50 Meter“ eher mit Vorsicht genossen werden.

Wassergeschützt nach ISO-Norm

Apple bewirbt sowohl die Apple Watch SE als auch die sechste Generation mit der ISO-Norm 22810:2010 und dem Slogan „wassergeschützt bis 50 m“. Grundsätzlich könnte schon ein starker Wasserstrahl ausreichend sein, damit Feuchtigkeit in die Uhr eindringen könnte, allerdings spielen auch noch viele andere Faktoren eine Rolle: Salzwasser, Reinigungsmittel, Duschgel oder Stürze können die Gummimembranen der Smartwatch angreifen oder lockern, sodass auch in niedrigen Gewässern der Wasserschutz beeinträchtig sein kann.

Übernimmt Apple Garantie für Wasserschäden?

Sollte in eure Apple Watch SE tatsächlich Wasser eindringen, so müsst ihr vermutlich auf die Kulanz von Apple hoffen. Es dürfte nämlich äußerst schwierig nachzuweisen sein, dass ihr die Uhr tatsächlich nur für „leichte Aktivitäten“ verwendet habt. Der Hersteller kann Wasserschäden durch spezielle Aufkleber im inneren der Uhr erkennen und könnte aufgrund unsachgemäßer Verwendung die Reparatur verweigern.

Solltet ihr also regelmäßig mit der Uhr schwimmen gehen, so empfiehlt sich der Abschluss von Apple Care – dort sind eventuelle Reparaturkosten dann zumindest auf einen geringen Betrag gedeckt und gleicht somit keinen Totalschaden.



(Bild: Apple Inc.)
Datum:
20.09.2020, 04:45 Uhr
Autor:
Stefan Kröll
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