Apple hält betagte iPhones länger am Leben

Erneut überrascht Apple mit ungewöhnlichen Software-Updates für sehr alte iOS-Versionen und ermöglicht damit die weitere Nutzung von iPhones und iPads, die längst als technisch überholt gelten. Betroffen sind Geräte mit iOS 12, iOS 15 und iOS 16 – darunter auch Modelle wie das iPhone 5S, iPhone 6, iPhone 7 oder sogar das iPhone X.

Im Gegensatz zu klassischen Aktualisierungen bringen diese Updates weder neue Funktionen noch Sicherheitsverbesserungen. Stattdessen erneuern sie ein zentrales Sicherheitszertifikat, das für Dienste wie iMessage, Facetime und die Anmeldung mit der Apple-ID notwendig ist. Ohne diese Anpassung wären diese Kernfunktionen ab Anfang 2027 auf vielen älteren Geräten ausgefallen.

Bemerkenswert ist vor allem das Update für iOS 12, dessen letzte Aktualisierung mehr als zwei Jahre zurücklag. Apple signalisiert damit, dass zumindest grundlegende Online-Dienste auch auf sehr alter Hardware weiterhin nutzbar bleiben sollen.

Trotzdem stoßen diese Geräte im Alltag mittlerweile an klare Grenzen, da geringer Arbeitsspeicher sowie der veraltete Browser und fehlende App-Unterstützung die moderne Nutzung stark einschränken. In einfachen Rollen, etwa als Musikplayer, Zweitgerät oder Kommunikationsmittel für Kinder oder Senioren, können sie jedoch weiterhin noch sinnvoll eingesetzt werden.




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Erneut liefert Apple Updates für längst veraltete Smartphones aus. (Bild: Apple Inc.)
Datum:
29.01.2026, 00:07 Uhr
Autor:
Stefan Kröll
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