Logitech legt sein Logi-Options-Programm selbst lahm

Manchmal sind es nicht komplexe Bugs oder große Designfehler, sondern kleine Versäumnisse mit großer Wirkung. Genau das ist aktuell bei Logitech passiert, denn unter macOS verweigert die Software "LogiOptions+" bei vielen Nutzern plötzlich den Start. Ursache ist hier kein mysteriöser Systemkonflikt, sondern ein abgelaufenes Apple-Entwicklerzertifikat, das macOS konsequent als Sicherheitsrisiko einstuft.

Die Folge ist spürbar, wer seine MX Master oder andere Logitech-Geräte über LogiOptions+ anpassen möchte, steht vor verschlossenen Türen. Einstellungen greifen nicht mehr, Anpassungen sind unmöglich und das ausgerechnet wegen eines Datums, das man mit einem Blick in den Kalender hätte vermeiden können. Für ein Unternehmen dieser Größe ist das mindestens ärgerlich, für Nutzer schlicht frustrierend.

Immerhin zeigt sich, dass solche Probleme meist schnell behoben sind, sobald reagiert wird. Tatsächlich hat Logitech inzwischen ein Update veröffentlicht, das das Zertifikat erneuert und die Software wieder lauffähig macht - das aktualisierte Programm lässt sich nun von der Logitech-Webseite herunterladen.

Stefan Kröll

Über den Autor

Gründer von Xgadget.de und IT-Experte mit über 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen macOS, Windows und Smart Home. Als leidenschaftlicher Tech-Enthusiast zudem auch spezialisiert auf Raspberry Pi Projekte und individuelle IT-Lösungen, um komplexe Technik für Anwender verständlich und nutzbar zu machen.

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