Apple rechnet geteilte Fotoalben künftig auf iCloud-Speicher an
Mit iOS 27 bekommen geteilte Fotoalben bei Apple bald eine deutliche Aufwertung. Fotos und Videos sollen künftig in höherer beziehungsweise voller Auflösung gespeichert werden, was die Qualität verbessert und etwa beim späteren Druck Vorteile bringt. Gleichzeitig ändert Apple jedoch die bisherige Regelung beim Speicherplatz. Die Inhalte eines geteilten Albums werden künftig dem iCloud-Speicher des Erstellers zugerechnet.
Bislang werden Fotos in geteilten Alben auf eine Kantenlänge von 2048 Pixeln reduziert, während Panoramabilder bis zu 5400 Pixel erreichen können. Dafür wird der belegte Speicher nicht auf das iCloud-Kontingent angerechnet. Das ändert sich mit der höheren Qualität. Entscheidend ist dabei, dass nicht nur die eigenen Uploads zählen, sondern auch Fotos und Videos, die andere Teilnehmer zum Album hinzufügen. Pro Album bleiben bis zu 5000 Fotos möglich.
Für bereits bestehende Alben soll zunächst Bestandsschutz gelten. Apple bietet allerdings die Möglichkeit, diese auf die neue Speicherung in voller Auflösung umzustellen. Wer keinen zusätzlichen iCloud-Speicher verbrauchen möchte, kann außerdem temporäre geteilte Alben nutzen, deren Inhalte nach 30 Tagen verschwinden, sofern sie nicht in der eigenen Mediathek gesichert wurden. Neu ist zudem, dass auch Nutzer ohne Apple-Account solchen Alben beitreten können. iOS 27 befindet sich derzeit in der Betaphase, die finale Veröffentlichung wird für September erwartet.
Die Änderung dürfte dennoch für Diskussionen sorgen, denn Apple stellt weiterhin lediglich 5 GByte iCloud-Speicher kostenlos bereit, während auch die kostenpflichtigen Speicherstufen seit Jahren weitgehend unverändert geblieben sind. Gleichzeitig wachsen Fotos und Videos durch bessere Kameras stetig und benötigen entsprechend mehr Platz. Die höhere Qualität geteilter Alben ist damit zwar praktisch, könnte für Nutzer mit knapp bemessenem iCloud-Speicher aber schnell zusätzliche Kosten bedeuten.