Nvidia GeForce NOW unterstützt jetzt offiziell Firefox

Für Firefox-Nutzer gibt es bei Nvidia GeForce NOW nun eine längst überfällige Neuerung. Der Cloud-Gaming-Dienst unterstützt den Mozilla-Browser unter Windows nämlich ab sofort offiziell. Damit fällt eine Einschränkung weg, die viele Nutzer schon seit Jahren gestört hat. Bisher war Firefox auf der GeForce-NOW-Webseite zwar erreichbar, zum eigentlichen Spielen wurde der Browser jedoch nicht offiziell unterstützt.

Voraussetzung für die Nutzung ist die aktuelle Firefox-Version. Danach reicht es, die GeForce-NOW-Webseite aufzurufen und sich mit dem eigenen Konto anzumelden. Eine zusätzliche App muss also nicht installiert werden. Damit lassen sich die verfügbaren PC-Spiele direkt aus dem Browser heraus starten, während die eigentliche Berechnung und Ausführung weiterhin auf Nvidias Servern erfolgt. Der Dienst bietet inzwischen mehrere tausend Spiele, die sich auf diese Weise ohne vorherigen Download streamen lassen.

Auch bei der Bildqualität müssen Firefox-Nutzer keine grundlegenden Abstriche machen. Mit einer passenden GeForce-NOW-Mitgliedschaft sind auf Windows im Browser Auflösungen bis QHD mit 1440p und bis zu 120 Bildern pro Sekunde möglich. Für diese Einstellungen sind allerdings ein geeigneter Bildschirm, ausreichend schnelle Hardware und vor allem eine stabile Internetverbindung notwendig. Nvidia empfiehlt für QHD mit 120 FPS mindestens 35 Mbit/s und eine möglichst niedrige Latenz zum Rechenzentrum.

Praktisch ist die Neuerung vor allem für alle, die Firefox ohnehin als Hauptbrowser verwenden. So kann beispielsweise neben dem Spiel ein Discord-Chat geöffnet bleiben, während sich das Spiel selbst unkompliziert in den Vollbildmodus schalten lässt. Nvidia erweitert damit seinen Browser-Support erneut und macht GeForce NOW ein Stück unabhängiger vom Chromium-Umfeld.

Für Firefox-Nutzer unter Windows ist das deshalb mehr als nur eine kleine Änderung. GeForce NOW lässt sich nun auch mit dem bevorzugten Browser regulär nutzen, ohne auf Umwege oder einen Browserwechsel ausweichen zu müssen. Für macOS und Linux gilt die offizielle Firefox-Unterstützung dagegen zunächst nicht. Dort bleibt abzuwarten, wann Nvidia die entsprechende Prüfung abschließt.

Stefan Kröll

Über den Autor

Gründer von Xgadget.de und IT-Experte mit über 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen macOS, Windows und Smart Home. Als leidenschaftlicher Tech-Enthusiast zudem auch spezialisiert auf Raspberry Pi Projekte und individuelle IT-Lösungen, um komplexe Technik für Anwender verständlich und nutzbar zu machen.

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