Sony hat über 95 Millionen PlayStation 5 verkauft
Sony hat neue Zahlen bekannt gegeben und im Zeitraum von April bis Juni 2026 weltweit 1,6 Millionen PlayStation-5-Konsolen an den Handel ausgeliefert. Damit lag der Absatz zwar leicht über den 1,5 Millionen Geräten des vorherigen Quartals, blieb aber deutlich hinter den 2,5 Millionen Konsolen aus dem Vorjahreszeitraum zurück. Insgesamt wurden bis Ende Juni dennoch beeindruckende 95,3 Millionen PS5 ausgeliefert.
Trotz steigender Preise und knapper Speicherbausteine blickt Sony optimistisch auf die kommenden Monate. Das Unternehmen hat sich nach eigenen Angaben ausreichend Speichermodule gesichert, um das geplante Verkaufsvolumen bis zum Ende des Geschäftsjahres am 31. März 2027 abzudecken. Eine offizielle Absatzprognose gibt es zwar nicht, nachdem im vergangenen Geschäftsjahr 16 Millionen PS5 verkauft wurden, dürfte das Ergebnis diesmal aber spürbar niedriger ausfallen. Beobachter halten eine Größenordnung von 12 bis 14 Millionen Konsolen für realistisch, betonen jedoch, dass es sich dabei lediglich um eine Schätzung handelt.
Besonders wichtig wird für Sony das Weihnachtsgeschäft. Mit Marvel’s Wolverine und vor allem GTA 6 stehen gleich mehrere große Veröffentlichungen bevor. Da GTA 6 zunächst ausschließlich für PS5 und Xbox Series X/S erscheint und der Verkaufsstart für den 19. November 2026 geplant ist, könnte das Spiel die Nachfrage nach der PS5 deutlich ankurbeln. Aufgrund der größeren installierten Nutzerbasis dürfte Sony dabei besonders profitieren.
Auch finanziell lief das Quartal erfolgreich. Das PlayStation-Geschäft erzielte einen Umsatz von 937,1 Milliarden Yen, umgerechnet rund 5,5 Milliarden Euro, während der operative Gewinn um 37 Prozent auf 202 Milliarden Yen beziehungsweise rund 1,2 Milliarden Euro stieg. Konzernweit kletterte der Umsatz um 8 Prozent auf 2,84 Billionen Yen (rund 16,6 Milliarden Euro), der Nettogewinn legte sogar um 32 Prozent auf 342,2 Milliarden Yen (rund 2,0 Milliarden Euro) zu. Für das Gesamtjahr erwartet Sony nun einen Nettogewinn von 1,21 Billionen Yen statt der zuvor prognostizierten 1,03 Billionen Yen. Neben dem PlayStation-Geschäft sorgen vor allem die Musiksparte und das Geschäft mit Bildsensoren für Rückenwind.