Tesla räumt ein: Ältere Hardware scheitert am autonomen Fahren
Tesla hat jetzt auch erstmals offiziell bestätigt, was viele Kunden seit Jahren befürchteten. Die Hardware älterer Fahrzeuge reicht schlicht nicht aus, um echtes vollautonomes Fahren in Zukunft umzusetzen. In einer Telefonkonferenz erklärte Elon Musk, dass insbesondere Hardware 3 die nötige Leistungsfähigkeit nicht besitzt, um unbeaufsichtigtes Fahren zu ermöglichen.
Viele Käufer hatten ursprünglich mehrere tausend Euro oder Dollar investiert, in der Erwartung, dass sich die Funktion später per Software freischalten lässt. Diese Hoffnung erfüllt sich nun nicht, denn laut Musk fehlt es der dritten Hardwaregeneration vor allem an entscheidender Rechenleistung und Speicherbandbreite, die für komplexe KI Entscheidungen im Straßenverkehr zwingend notwendig sind. Im Vergleich zur aktuellen Generation ist die technische Basis deutlich unterlegen.
Tesla will betroffenen Kunden jedoch einen vergünstigten Umstieg auf neuere Fahrzeuge in Aussicht stellen. Alternativ sollen wohl auch Nachrüstungen möglich sein, die jedoch umfangreiche Eingriffe erfordern, da neben dem Bordcomputer auch Kameras ausgetauscht werden müssen. Eine schnelle Lösung ist jedoch nicht absehbar, da selbst der Aufbau entsprechender Infrastruktur Zeit benötigen würde.
Der Unmut unter Besitzern bezüglich diesem Thema wuchs in letzter Zeit. In Europa formiert sich bereits Widerstand, während in den USA bereits erste rechtliche Erfolge erzielt wurden. Ein Kläger erhielt dort etwa die vollständige Rückerstattung seiner FSD-Gebühr zugesprochen.