Raspberry Pi wird erneut teurer – neues 3-GB-Modell als Kompromiss
Die Preise für die beliebten Einplatinenrechner von Raspberry Pi Ltd. steigen erneut spürbar an und das betrifft vor allem die neueren Generationen. Laut Raspberry-Pi-Gründer Eben Upton ist die Entwicklung kein Scherz, sondern eine direkte Folge massiv gestiegener Kosten für Arbeitsspeicher. Besonders LPDDR4 hat sich innerhalb eines Jahres drastisch verteuert, was die Produktion erheblich belastet.
Als Reaktion bringt das Unternehmen eine neue Variante des Raspberry Pi 4 mit 3 Gigabyte RAM auf den Markt. Dieses Modell soll die Lücke zwischen den bisherigen Versionen schließen, wirkt aber eher wie ein Kompromiss als eine echte Entlastung. Mit einem Preis, der über früheren Topmodellen liegt, relativiert sich der Vorteil schnell.
Noch deutlicher fällt die Entwicklung beim Raspberry Pi 5 aus, dessen leistungsstärkste Version inzwischen ein Preisniveau erreicht, das viele Nutzer überraschen dürfte. So kostet etwa die 16 GB Version des Pi 5 mittlerweile stolze 305 US-Dollar, beim ursprünglichen Release im Jahr 2025 wurden lediglich 120 US-Dollar dafür aufgerufen. Gleichzeitig bleiben ältere und schwächer ausgestattete Modelle zumindest stabil im Preis, da hier auf günstigere und besser verfügbare Speichertechnologien zurückgegriffen wird.
Unterm Strich verschiebt sich damit das Preisgefüge innerhalb der Produktreihe deutlich. Der Abstand zwischen älteren und neueren Modellen schrumpft, wodurch frühere Kaufempfehlungen an Klarheit verlieren. Für viele Nutzer bedeutet das, genauer abzuwägen, welches Modell den eigenen Anforderungen noch gerecht wird oder ob man den Aufpreis der neueren Modelle in Kauf nimmt.
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