Apple geht erneut gegen Corellium vor

Das US-Unternehmen Corellium hat sich auf die Virtualisierung von iOS-Geräten spezialisiert und sich damit bereits seit einigen Jahren rechtliche Probleme mit Apple eingehandelt, kürzlich erfolgte jedoch eine außergerichtliche Einigung - doch diese scheint nun schon wieder hinfällig zu sein, denn Apple legte nun Berufung ein.

Einen etwas faden Beigeschmack hat zumindest der Zeitpunkt den Apple für die Berufung gewählt hat, rund einen Tag zuvor hatte Corellium angekündigt das iOS-System auf mögliche Hintertüren beim geplanten Foto-Scanning überprüfen zu wollen. Unklar ist ob dies dann auch der ausschlaggebende Punkt für Apple war, erneut gegen das Unternehmen vorzugehen.

Apple hatte im August angekündigt zukünftig iOS-Geräte automatisiert nach strafbaren Inhalten wie Kinderpornographie zu durchsuchen, dies hatte zu einem Aufschrei im Netz geführt, da Apple auf Algorithmen vertraut und fragliche Bilder den Apple Mitarbeitern zur Kontrolle präsentiert. Dies widerspricht eigentlich dem Datenschutz-Image, das sich der Konzern seit einigen Jahren aufbaut.

Stefan Kröll

Über den Autor

Gründer von Xgadget.de und IT-Experte mit über 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen macOS, Windows und Smart Home. Als leidenschaftlicher Tech-Enthusiast zudem auch spezialisiert auf Raspberry Pi Projekte und individuelle IT-Lösungen, um komplexe Technik für Anwender verständlich und nutzbar zu machen.

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Kommentare

Ein Kommentar zu “Apple geht erneut gegen Corellium vor”

  1. […] um Sicherheitslücken in iOS und iPadOS aufzuspüren. Gegen diese Technik kämpft Apple bereits seit Jahren gegen Corellium an, obwohl es teilweise bereits außergerichtliche Einigungen […]

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