Xiaomi Mi Band 4 im Test

Nach langer Zeit testen wir heute wieder einmal ein Fitness-Armband für euch. Diesmal schauen wir uns das neue Xiaomi Mi Band 4 etwas genauer an, dieses kann derzeit bei GearBest für unter 40 Euro bestellt* werden. Bezahlen könnt ihr dort einfach und bequem mittels PayPal, der Versand nach Deutschland ist selbstverständlich kostenfrei und ohne weiterer Gebühren möglich.

Unboxing

Das neue Mi Band 4 von Xiaomi kommt in einer ungewöhnlichen, länglichen Verpackung daher. Im Lieferumfang befindet sich neben dem eigentlichen Fitnessarmband auch eine relativ dicke Gebrauchsanweisung (mehrere Sprachen, inklusive Deutsch) sowie eine USB-Ladeschale. Im folgenden haben wir euch den Unboxing-Prozess in Videoform festgehalten:

Technische Daten

  • Armband Länge: 155 bis 216 mm
  • Armband aus TPE (Thermoplastisches Elastomer)
  • Fitness Tracker Größe: 46,8 x 17,8 x 12,6 mm
  • Fitness Tracker Gewicht: 10,6 Gramm
  • Farbiges 0,95″ OLED-Display mit 240 x 120 Pixel
  • Bluetooth 5.0 BLE
  • IP Rating: 5 ATM (Wasserdicht beim Duschen / vor Schweiß)
  • Akku Kapazität: 135 mAh Lithium Polymer Zelle
  • Temperaturbereich: -10° bis 50° Grad
  • Aufladen mit max. 250mA bei 5 Volt
  • min. Android 4.4 oder iOS 9 nötig
  • bis zu 20 Tage Akkulaufzeit

Aufladen

Bevor wir überhaupt das smarte Fitnessarmband ausprobieren, entnehmen wir den eigentlichen Fitnesstracker aus dem Silikonarmband und stecken diesen in die USB-Ladeschale. Nach ca. einer Stunde Ladezeit sollte der Tracker in der Regel komplett aufgeladen sein und damit genug Energie haben, um mit der Einrichtung fortzufahren.

Ersteinrichtung

Wie bei Fitnessarmbändern üblich, muss vor dem ersten Start auch eine entsprechende Smartphone-App auf unser Handy heruntergeladen werden. Die sogenannte „Mi Fit“-App steht sowohl für iOS-Geräte, als auch Android-Smartphones kostenfrei in den jeweiligen AppStores zum Download zur Verfügung:

‎Mi Fit
‎Mi Fit
Mi Fit
Mi Fit

Nach erfolgreichem Download & Installation können wir die App dann auch schon starten und uns in den Xiaomi-Account einloggen. Falls ihr noch keinen Xiaomi-Account habt, könnt ihr diesen einfach mittels Facebook- oder Google-Login erstellen.

Anschließend wählen wir unser Mi Band 4 in der Geräteliste aus, daraufhin startet automatisch der Bluetooth-Sync-Modus und das Fitnessarmband wird fest mit eurem Smartphone verknüpft. Im Normalfall sollte direkt anschließend auch ein Softwareupdate angezeigt werden, dieses solltet ihr unbedingt installieren, um alle Features des smarten Armbands nutzen zu können.

Solltet ihr über ein iOS-Gerät verfügen, so wird die „Mi Fit“-App euch außerdem nach Schreib- und Lesezugriff auf die offizielle Apple Health App bitten. Dort können die erfassten Fitnessdaten des Xiaomi Mi Band 4 direkt in einer zentralen Smartphone-Applikation zusammengeführt werden.

Einstellungen

In der Mi Fit App können zahlreiche Einstellungen für das Mi Band 4 von Xiaomi vorgenommen werden. So kann beispielsweise definiert werden ob das Display direkt bei einer Handbewegung aktiviert, oder die Uhrzeit nur mittels Touch-Eingabe angezeigt werden soll – weiterhin kann auch die Reaktionsgeschwindigkeit dafür festgelegt werden.

Über das Internet lassen sich dank der Mi Fit App auch weitere Band-Uhrzeitanzeigen herunterladen, Xiaomi stellt hier eine Vielzahl an unterschiedlichen Bildchen bereit, die innerhalb weniger Sekunden auf das Fitnessarmband übertragen werden können. Zudem lässt sich auch festlegen, welche App-Benachrichtigungen auf dem Armband angezeigt werden sollen:

Im Einsatz

Beim der ersten Benutzung des Mi Band 4 fällt zunächst einmal die verdammt flüssige Menüführung und Touch-Registrierung auf. Die Benutzeroberfläche des smarten Fitnessarmbands läuft ohne ruckler und fühlt sich einfach nur gut an – kein anderes Armband dieser Preisklasse bietet ein vergleichbares Ergebnis.

Durch unterschiedliche Vibrationsmodi kann euch das Armband verschiedene Benachrichtigungen signalisieren, bei Anrufen können lange und andauernde Vibrationen genutzt werden, bei App-Benachrichtigungen dagegen kurze. Die Smartphone-App bietet euch zudem die Möglichkeit eigene, nach eurem Wunsch, zu erstellen.

WhatsApp Messages oder neue eMail’s lassen sich auf dank dem hochauflösenden Display ebenfalls sehr gut ablesen. Weiterhin bietet euch das Armband die Möglichkeit, auch die Smartphone Musik-App direkt am Handgelenk zu steuern, dies macht vor allem beim Einsatz von AirPods oder sonstigen kabellosen Bluetooth-Headsets Sinn.

Der Xiaomi Tracker ermöglicht euch das erfassen von Schritten, Herzschlag und auch den jeweils zurückgelegten Weg, hierbei kommt dann das GPS eures Smartphones ins Spiel. Übrigens: Wer das Armband auch Nachts trägt, kann so beispielsweise auch noch seine Schlafqualität erfassen.

Direkt am Armband kann zudem noch auf Funktionen wie Stoppuhr, Wecker, Timer und Smartphone-Finder zurückgegriffen werden. Zusätzlich können auch die Uhr-Motive jederzeit gewechselt werden:

Einen kleinen Bug haben wir ebenfalls gefunden: Unter iOS ist es zum aktuellen Zeitpunkt nicht möglich die Wetterinformationen mit dem Mi Band 4 zu synchronisieren. Hier muss dementsprechend auf ein Update seitens Xiaomi gewartet werden oder alternativ auf ein Android Smartphone zurückgegriffen werden.

Fazit

Das Xiaomi Mi Band 4 hat uns deutlich positiv überrascht, im Vergleich zu anderen günstigen Fitnesstrackern funktioniert die Menüführung absolut flüssig und die Toucheingaben werden zuverlässig erkannt. Nett ist dabei auch das ungewöhnlich hochauflösende und farbige OLED-Panel, dies erwartet man sonst eher bei Geräten der höheren Preisklasse. Für gerade einmal 38 Euro* können wir das Mi Band 4 daher nur empfehlen, das Armband macht einen sehr ausgereiften Ersteindruck auf uns.



Xiaomi Mi Band 4 - komplett ausgepackt. (Bild: Xgadget.de)
Datum:
08.07.2019, 00:03 Uhr
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