Stripe und Advent beenden Übernahmepläne für PayPal
Die Übernahmegespräche zwischen dem Zahlungsdienstleister Stripe, der Beteiligungsgesellschaft Advent und PayPal sind wohl vorerst gescheitert. Das Konsortium hatte Medienberichten zufolge mehr als 50 Milliarden US-Dollar für den Bezahldienst geboten, zog sich nun jedoch aus den Verhandlungen zurück. Zuvor soll PayPal das Angebot als zu niedrig bewertet und auf einen höheren Kaufpreis gehofft haben.
Das Interesse von Stripe an PayPal war Anfang 2026 bekannt geworden, als der Konzern nach einem deutlichen Kursrückgang unter Druck stand. Allein die Aussicht auf eine mögliche Übernahme sorgte für eine spürbare Erholung an der Börse: Der Aktienkurs legte kräftig zu und der Unternehmenswert stieg wieder über das Niveau des ursprünglichen Angebots. Damit verschlechterten sich zugleich die Voraussetzungen für eine Einigung.
PayPal zählt zu den bekanntesten Unternehmen im digitalen Zahlungsverkehr, steht jedoch seit einigen Jahren vor großen Herausforderungen. Neue Wettbewerber und technologische Veränderungen haben den Druck auf den Konzern erhöht. Auch wenn die aktuellen Gespräche beendet sind, bleibt offen, ob Stripe und Advent zu einem späteren Zeitpunkt mit einem neuen Angebot zurückkehren.