Metas stiller Rückzug aus dem Metaverse kostet viele Arbeitsplätze

Der große Traum vom Metaverse verliert weiter an Substanz, denn Meta trennt sich jetzt von rund 1.500 Mitarbeitern in seiner Reality-Labs-Sparte und streicht damit etwa zehn Prozent der Belegschaft. Die Abteilung war einst das Herzstück der strategischen Neuausrichtung nach der Umbenennung von Facebook im Jahr 2021, heute steht sie dagegen sinnbildlich für ein Milliardenprojekt ohne breite Akzeptanz.

Der Grund für den Einschnitt ist klar erkennbar. Virtuelle Welten finden bislang kaum Nutzer, zentrale Plattformen wie Horizon Worlds blieben weit hinter den Erwartungen zurück, während die Entwicklungskosten unvermindert hoch waren. Statt weiter auf das Metaverse zu setzen, fließen Investitionen nun verstärkt in Künstliche Intelligenz und tragbare Technologien.

Besonders Smartglasses mit KI-Funktionen entwickeln sich für den Konzern zu einem Hoffnungsträger. Die Ray-Ban-Brillen verkaufen sich besser als geplant, die Nachfrage übersteigt in Teilen sogar die Produktionskapazitäten. Parallel dazu pumpt Meta Milliarden in KI-Forschung, zahlt Spitzengehälter und übernimmt Start-ups, um technologisch nicht den Anschluss zu verlieren.

Stefan Kröll

Über den Autor

Gründer von Xgadget.de und IT-Experte mit über 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen macOS, Windows und Smart Home. Als leidenschaftlicher Tech-Enthusiast zudem auch spezialisiert auf Raspberry Pi Projekte und individuelle IT-Lösungen, um komplexe Technik für Anwender verständlich und nutzbar zu machen.

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