ChatGPT mit Werbung: OpenAI sucht neue Wege zur Finanzierung

OpenAI stellt ChatGPT strategisch neu auf und kombiniert ein günstigeres Abo mit ersten Werbeeinblendungen. Ziel ist es, den Zugang zu KI-Funktionen für mehr Menschen zu öffnen und gleichzeitig zusätzliche Einnahmen zu generieren, ein Schritt der das bisherige Nutzungserlebnis spürbar verändern könnte.

Mit dem bereits bekannten Tarif ChatGPT Go, der nun weltweit inklusive USA verfügbar ist, erweitert OpenAI das Angebot zwischen Gratis- und Premiumversion. Nutzer erhalten höhere Limits sowie Zugriff auf Funktionen wie Bildgenerierung, Datei-Uploads und die Memory-Funktion, mit der sich ChatGPT an frühere Unterhaltungen erinnert.

Größere Aufmerksamkeit dürfte jedoch die geplante Werbung erhalten. In den USA starten in den kommenden Wochen erste Tests, bei denen Anzeigen am Ende passender KI-Antworten erscheinen. Diese sollen thematisch zur Konversation passen, klar gekennzeichnet sein und den eigentlichen Inhalt nicht beeinflussen. Höhere Tarife wie Pro, Business oder Enterprise bleiben weiterhin werbefrei.

OpenAI betont dabei klare Datenschutzregeln, denn Chatverläufe werden nicht an Werbetreibende weitergegeben, personalisierte Werbung kann deaktiviert werden und sensible Themen sowie Minderjährige sind von Anzeigen ausgeschlossen. Ob und wann dieses Modell nach Europa kommt, ist offen, vorerst bleibt es bei einem Testlauf in den USA.



(Bild: OpenAI)
Datum:
18.01.2026, 00:05 Uhr
Autor:
Stefan Kröll
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