Apple bringt neuen Mac mini mit M6 und M5 Pro
Apple hat überraschend neben dem neuen Mac Studio auch einen neuen Mac mini vorgestellt und dabei gleich zwei Chip-Generationen ins Rennen geschickt. In der Standardversion arbeitet der kompakte Desktop-Rechner mit dem neuen M6, der über zwölf CPU-Kerne verfügt. Apple verspricht damit unter anderem die bislang höchste Single-Core-Leistung bei einem Desktop-Chip. Zur Wahl stehen 16 oder 32 GB Arbeitsspeicher.
Bei der Leistung legt Apple deutlich zu: KI-Modelle sollen auf dem M6 nämlich bis zu 13,5-mal schneller laufen als auf einem Mac mit M1 und immerhin noch 4,8-mal schneller als auf dem bisherigen M4. Auch bei Anwendungen wie Excel fallen die Angaben deutlich aus. Gegenüber dem M4 soll die Leistung um das 1,5-Fache steigen. In Spielen zeigt sich ebenfalls ein spürbarer Sprung, etwa mit bis zu doppelt so hohen Bildraten in Cyberpunk 2077.
Interessant ist zudem auch die Wahl des Pro-Modells, denn statt eines M6 Pro setzt Apple hier auf den bereits aus dem MacBook Pro bekannten M5 Pro. Der Chip bietet 18 CPU- und 20 GPU-Kerne und wird standardmäßig mit 32 GB RAM ausgeliefert. Erstmals lässt sich der Mac mini in dieser Variante auch mit 64 GB Arbeitsspeicher konfigurieren.
Bei der Ausstattung gibt es ebenfalls einige Neuerungen, so gehören nun WiFi 7 und Bluetooth 6 ebenso zur Standardausstattung wie Apples neuer N1-Chip für die drahtlose Kommunikation. Der Ethernet-Anschluss erreicht regulär 2,5 GBit/s, optional sind sogar bis zu 10 GBit/s möglich. Zudem soll die SSD doppelt so schnell arbeiten wie beim Vorgängermodell.
Beim M6-Modell stehen auf der Rückseite drei Thunderbolt-4-Anschlüsse sowie HDMI und Ethernet zur Verfügung. Zwei weitere USB-C-Anschlüsse und ein Kopfhöreranschluss sitzen an der Vorderseite. Wer sich für den M5 Pro entscheidet, bekommt an allen drei rückseitigen Anschlüssen Thunderbolt 5.
Vorbestellungen sind ab sofort möglich, die Auslieferung startet am 22. September 2026. Der Mac mini mit M6, 16 GB RAM und 256 GB SSD kostet 1.049 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Für die M5-Pro-Version mit 24 GB RAM und 512 GB SSD werden 1.999 Euro fällig. Damit wird die günstigste Variante gegenüber der bisherigen Generation rund 100 Euro teurer.