Apple trifft mit dem MacBook Neo einen Nerv
Apple reagiert offenbar nun auf die deutlich höhere Nachfrage beim MacBook Neo und will die Produktion massiv ausbauen. Laut Berichten soll die Produktion des günstigen Notebooks auf rund zehn Millionen Geräte erhöht worden sein, dadurch würde Apple seine ursprünglichen Planungen nahezu verdoppeln.
Besonders gefragt scheint das Modell wegen seines vergleichsweise niedrigen Einstiegspreises und der soliden Leistung zu sein. Im Inneren arbeitet ein angepasster A18 Pro Chip, der ursprünglich für das iPhone 16 Pro vorgesehen war. Dabei nutzt Apple teilweise Chips mit deaktiviertem GPU Kern weiter, um vorhandene Ressourcen effizient einzusetzen. Die ersten Vorräte dieser Chips sollen inzwischen allerdings aufgebraucht sein.
Deshalb hat Apple angeblich bereits neue Chips bei TSMC bestellt. Die Fertigung erfolgt im modernen 3 Nanometer Verfahren und soll beschleunigt abgewickelt werden, um die hohe Nachfrage möglichst schnell bedienen zu können. Trotzdem bleiben die Lieferzeiten angespannt, denn auch in Europa müssen Käufer weiterhin mehrere Wochen auf das MacBook Neo warten.
Leistungstechnisch bewegt sich das Gerät auf dem Niveau älterer M Chips und liefert im Alltag sowie bei kreativen Aufgaben überraschend starke Ergebnisse. Gleichzeitig profitiert das Notebook von einer kompakten und energieeffizienten Bauweise. Beobachter gehen deshalb davon aus, dass Apple mit dem Neo eine neue Zielgruppe erreicht hat. Allerdings könnten steigende Produktionskosten künftig auch Auswirkungen auf die Preisgestaltung haben. Diskutiert wird wohl bereits über mögliche Preiserhöhungen oder das Ende der günstigsten Speichervariante. Ein Nachfolger mit A19 Pro Chip des MacBook Neos soll zudem bereits für 2027 in Planung sein.
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