Samsung will Produktionskosten mit günstigen China-Displays senken

Der Technologiekonzern Samsung steht offenbar aufgrund der steigenden Speicherpreise unter Druck und muss deshalb neue Wege finden, um die Produktionskosten ihrer Smartphones zu senken. Offenbar trifft es nun ausgerechnet einen langjährigen Partner aus dem eigenen Haus. Statt weiterhin primär auf Panels von Samsung Display zu setzen, plant Samsung nämlich, verstärkt Displays beim chinesischen Hersteller China Star Optoelectronics Technology einzukaufen.

Laut einem Bericht des Branchenmagazins The Elec sollen rund 15 Millionen Displays bestellt worden sein, die künftig in Mittelklassemodellen wie der Galaxy-A-Serie sowie möglicherweise erstmals auch in Geräten wie dem Galaxy S26 FE zum Einsatz kommen. Der Hauptgrund liegt auf der Hand: CSOT bietet vergleichbare Panels zu deutlich niedrigeren Preisen an – Einsparungen von mindestens 20 Prozent sind im Gespräch.

Innerhalb des Konzerns sorgt diese Entscheidung jedoch für Spannungen. Samsung Display soll versucht haben, die Bestellung zu verhindern, konnte sich aber letztlich nicht durchsetzen. Selbst interne Geschäftsbeziehungen werden somit infrage gestellt, wenn wirtschaftlicher Druck steigt. Für Samsung bedeutet das eine strategische Verschiebung mit weitreichenden Folgen. Während die Mobilsparte Kosten senkt und wettbewerbsfähiger werden will, drohen dem Display-Zweig Umsatzverluste, besonders in einem Marktumfeld das ohnehin durch sinkende Nachfrage belastet ist.

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