ChatGPT Translate: OpenAI greift Google Translate an

OpenAI hat still und leise einen eigenen Übersetzungsdienst gestartet und erweitert damit sein Angebot über den klassischen Chatbot hinaus. ChatGPT Translate tritt nämlich als eigenständiges Tool auf und erinnert optisch bewusst an bekannte Übersetzer. So gibt es etwa zwei Textfelder, eine automatische Spracherkennung und Unterstützung für mehr als 50 Sprachen. Der Dienst wirkt vertraut, funktional und konzentriert sich klar auf das Wesentliche, ohne mit experimentellen Extras zu überladen.

Spannend wird es bei der Weiterverarbeitung der Übersetzungen. Nutzer können das Ergebnis direkt anpassen lassen, etwa stilistisch flüssiger, formeller, kindgerecht oder akademisch. Diese Feinschliffe erfolgen über einen nahtlosen Wechsel in die ChatGPT-Oberfläche, wo die KI den Text gezielt überarbeitet. Technisch ist das keine völlig neue Fähigkeit, doch die klar strukturierte Oberfläche macht die Funktion erstmals gezielt und schnell nutzbar.

Neben Google Translate dürfte damit vermutlich auch der bekannte KI-Übersetzer „DeepL“ an popularität verlieren, da viele bisherige ChatGPT-Nutzer wohl in Zukunft direkt auch das neue ChatGPT Translate nutzen werden.



(Bild: OpenAI)
Datum:
16.01.2026, 00:27 Uhr
Autor:
Stefan Kröll
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