Intel will höhere Rechenleistung durch virtuelle Super-Kerne erreichen

Der bekannte Prozessorhersteller Intel hat in neues Patent für sogenannte "Software-defined Supercores" angemeldet, damit wäre es theoretisch möglich mehrere sparsame CPU-Kerne mittels Software zu einem großen Super-Kern zu vereinen und dadurch eine höhere Singlethreading-Performance zu erzielen. Dieser Ansatz ist nicht komplett neu, da bereits auch AMD eine ähnliche Variante nutzt um AVX-512-Befehle verarbeiten zu können.

Grundsätzlich ist die Intel-Idee allerdings durchaus gut, schließlich werden auch heutzutage bei bestimmten Anwendungszwecken immer noch hohe Single-Core-Leistungen erwartet, da man manche Rechenoperationen nur schwierig mittels Multithreading abarbeiten kann.

Normale hochleistungsfähige Single-Core-Kerne benötigen hingegen recht viel Chipfläche, haben einen hohen Stromverbrauch und sind auch in der Fertigung relativ teuer. Eine Vielzahl an kleineren sparsamen Effizienzkernen, die man dann nur mittels Software zu einem "Supercore" zusammenschaltet könnte dieses Problem also gut lösen. Trotz der Patentanmeldung ist derzeit unklar, ob und wann Intel diese Technologie auch solche Prozessoren verkaufen möchte.

Stefan Kröll

Über den Autor

Gründer von Xgadget.de und IT-Experte mit über 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen macOS, Windows und Smart Home. Als leidenschaftlicher Tech-Enthusiast zudem auch spezialisiert auf Raspberry Pi Projekte und individuelle IT-Lösungen, um komplexe Technik für Anwender verständlich und nutzbar zu machen.

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