VW kassiert fürs Gaspedal extra

Volkswagen sorgt aktuell für Aufsehen, der Hersteller beschränkt nämlich die Motorleistung der Modelle ID.3 Pro und Pro S ab Werk auf 201 PS. Wer die eigentlich möglichen 228 PS des Motors nutzen will, muss ein Abo abschließen.

Das Modell klingt vertraut, BMW hatte 2022 bereits versucht, für freischaltbare Sitzheizungen Geld zu verlangen. VW geht nun den gleichen Weg und verlangt etwa 19 Euro pro Monat um die volle Motor-Power freizuschalten. Jahresabos sind günstiger (ca. 191 Euro), und auch ein Einmalkauf für etwa 753 Euro wird angeboten – bei letzterem hat man zumindest den Vorteil, dass das Upgrade dauerhaft ans Fahrzeug gebundenen bleibt und somit auch der nächste Besitzer noch davon profitiert.

VW verkauft die Idee als Flexibilität für Kunden, wer sich beim Kauf nicht festlegen möchte, könne später jederzeit upgraden. Gleichzeitig spart der Hersteller durch eine vereinheitlichte Produktion Kosten und kann die Fahrzeug-Gewinnmarge auch nachträglich noch erhöhen.

Für viele Autofahrer bleibt jedoch ein bitterer Beigeschmack. Schließlich ist die Technik im Auto bereits vorhanden, allerdings eben nur freigeschaltet nach zusätzlicher Bezahlung. Das wirkt wie ein klassisches Paywall-Prinzip, diesmal aber auf der Straße.

Tags:

Stefan Kröll

Über den Autor

Gründer von Xgadget.de und IT-Experte mit über 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen macOS, Windows und Smart Home. Als leidenschaftlicher Tech-Enthusiast zudem auch spezialisiert auf Raspberry Pi Projekte und individuelle IT-Lösungen, um komplexe Technik für Anwender verständlich und nutzbar zu machen.

Alle Artikel von Stefan Kröll →
Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

* gesponserter Link
Blogverzeichnis - Bloggerei.de