YouTube-Sperren verursachen Werbeblocker-Wechsel

Nachdem die Videoplattform YouTube seine Anti-Adblock-Maßnahmen verstärkt hat, scheinen sich Nutzer nun nach anderen Werbeblockern umzusehen und teilweise sogar auch den Browser zu wechseln. Dies geht zumindest aus den Daten des Adblockers „Adguard“ hervor.

Demnach probieren die Nutzer derzeit die neu eingeführten Anti-Adblock-Maßnahmen von YouTube durch die Installation anderer Adblocker oder durch die Verwendung des Brave- und Edge-Browsers zu umgehen. Teilweise scheinen einige User aber auch nicht so effektive Werbeblocker zu deinstallieren.

Der Adblocker „Adguard“ hat nach eigenen Angaben etwa 70 Millionen Nutzer, etwa 4,5 Millionen davon sind zudem bereit für den Adblocker zu zahlen. Während man bisher meist 6.000 Deinstallationen am Tag gezählt hätte, sei diese Anzahl nach Einführung der Anti-Adblock-Maßnahmen auf bis zu 52.000 pro Tag angestiegen.

Gleichzeitig stieg jedoch auch die Anzahl der Neuinstallationen an sowie die Nutzungszahlen der kostenpflichtigen Adguard-Version – letztere kann weiterhin die Anti-Adblock-Maßnahmen auf YouTube umgehen, wie etwa auch das kostenlose uBlock Origin.

Stefan Kröll

Über den Autor

Gründer von Xgadget.de und IT-Experte mit über 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen macOS, Windows und Smart Home. Als leidenschaftlicher Tech-Enthusiast zudem auch spezialisiert auf Raspberry Pi Projekte und individuelle IT-Lösungen, um komplexe Technik für Anwender verständlich und nutzbar zu machen.

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