Tesla-Infotainmentsystem lässt sich hacken

Sicherheitsforscher haben einen ersten Jailbreak für Tesla-Elektroautos demonstriert, demnach wird eine Sicherheitlücke im AMD Secure Processor ausgenutzt der in allen aktuellen Tesla-Modellvarianten steckt. Durch die Lücke lässt sich Fremdcode einschleusen und so die Firmware des Autos manipulieren, dadurch können etwa Modifikationen vorgenommen oder Premium-Dienste freigeschaltet werden.

Für den Hack benötigt man lediglich Hardware im Wert von etwa 200 Euro sowie einen Lötkolben und viel Zeit, für Normalnutzer wird dieser Jailbreak also trotzdem zu aufwendig sein - ganz unabhängig von den eventuell dadurch entstehenden Sicherheitsrisiken.

Die Full-Self-Driving Funktion konnten die Sicherheitsforscher jedoch nicht nachträglich aktivieren, da dieses über den Tesla-Server signiert wird. Komplett ausgeschlossen sei aber auch dessen unautorisierte Aktivierung nicht.

Stefan Kröll

Über den Autor

Gründer von Xgadget.de und IT-Experte mit über 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen macOS, Windows und Smart Home. Als leidenschaftlicher Tech-Enthusiast zudem auch spezialisiert auf Raspberry Pi Projekte und individuelle IT-Lösungen, um komplexe Technik für Anwender verständlich und nutzbar zu machen.

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