Facebook darf nicht über App Store Gebühren informieren

Derzeit macht sich Apple nicht sonderlich beliebt, nachdem man bereits die Fortnite-App vom App Store verbannt hat, wurde jetzt auch ein Update der Facebook-App verweigert. Das soziale Netzwerk wollte bei Käufen innerhalb der App nämlich einen Hinweis anzeigen, dass 30 Prozent der Einnahmen an Apple abfließen, damit war der iPhone-Hersteller allerdings nicht einverstanden und wies das Update kurzerhand zurück.

Apple begründete die Ablehnung damit, dass "irrelevante Informationen" dem Nutzer nicht angezeigt werden dürfen. Dies steht zwar auch in den App Store Regeln, allerdings kann Apple hier komplett frei entscheiden welche Inhalte als "irrelevant" eingestuft werden.

Ursprünglich wollte Facebook sogar eine Ausnahme der 30 prozentigen App Store Gebühr durchsetzen, da durch die Verkäufe vor allem kleine Unternehmen während der Coronakrise unterstützt werden sollten. Während Google dies in seinem Play Store zugelassen habe, war Apple mit dieser Maßnahme nicht einverstanden.

Stefan Kröll

Über den Autor

Gründer von Xgadget.de und IT-Experte mit über 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen macOS, Windows und Smart Home. Als leidenschaftlicher Tech-Enthusiast zudem auch spezialisiert auf Raspberry Pi Projekte und individuelle IT-Lösungen, um komplexe Technik für Anwender verständlich und nutzbar zu machen.

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