Staatsanwaltschaft durchsucht Software-Händler Lizengo

Die Staatsanwaltschaft Köln hat am 18. August 2020 die Räume des Software-Händlers Lizengo durchsucht, demnach hat Microsoft Strafanzeige gegen das Unternehmen wegen Betrugsverdacht gestellt. Microsoft wirft dem Händler vor Lizenzen an seinem Windows-Betriebssystem verkauft zu haben ohne die tatsächlichen Nutzungsrechte daran zu haben.

Preislich wurden von Lizengo Windows 10 Pro Lizenzen für etwa 40 Euro verkauft, Microsoft selbst verlangt auf seiner Homepage rund 259 Euro für das gleiche Produkt. Weiterhin hätte Microsoft auch in Stichproben festgestellt, dass die von Lizengo vertriebenen Keys bereits vorher einmal aktiviert wurden - hierbei muss man allerdings auch anmerken, dass natürlich auch gebrauchte Lizenzen durchaus weiterverkauft werden dürfen, wenn diese auf dem ursprünglichen Computer nicht mehr installiert ist.

Sobald weitere Details zum diesem Fall vorliegen werden wir euch mit entsprechenden Updates darüber versorgen.

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Stefan Kröll

Über den Autor

Gründer von Xgadget.de und IT-Experte mit über 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen macOS, Windows und Smart Home. Als leidenschaftlicher Tech-Enthusiast zudem auch spezialisiert auf Raspberry Pi Projekte und individuelle IT-Lösungen, um komplexe Technik für Anwender verständlich und nutzbar zu machen.

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