OPUS BT-C100 Ladegerät im Test

In diesem Artikel testen wir das OPUS BT-C100 Ladegerät für euch. Dieser Prozessorgesteuerte Lithium-Lader ermöglicht euch sowohl das Aufladen von herkömmlichen NiMH- und NiCd-Zellen, LiFePo4-Akkus, wie auch 3,7 und 3,8 Volt Lithium-Akkus. Aktuell ist der OPUS BT-C100 für etwa 15 bis 20 Euro bei verschiedenen Onlineshops erhältlich*.

Unboxing

Im Lieferumfang befindet sich neben dem eigentlichen Ladegerät auch ein passendes 12 Volt Netzteil, wie auch eine englischsprachige Bedienungsanleitung. Solltet ihr das Gerät in Deutschland erwerben, wird euch im Regelfall auch noch eine deutsche Bedienungsanleitung vom jeweiligen Onlineshopbetreiber beigelegt.

Technische Daten

  • Unterstützung für NiMH/NiCd, Lithium 3,7 V und 3,8V sowie LiFePO4-Akkus
  • Ladestrom bis zu 2A bei NiMH/NiCd und max. 1,6 A bei Lithium-Akkus
  • Entladestrom bis zu 1A bei NiMH/NiCd und max. 700mA bei Lithium-Zellen
  • USB-Powerbank Ausgang liefert bis zu 5V mit 2,1 A
  • Eingang für mitgeliefertes 12 Volt Netzteil
  • Micro-USB für Aufladen mittels USB-Kabel (liegt nicht der Verpackung bei)
  • Ladeströme festlegbar zwischen 200, 300, 500, 700, 1000, 1200, 1600 und 2000 mA
  • Entladeströme festlegbar zwischen 100, 200, 300, 400, 500, 600, 700 und 1000 mA
  • Betriebstemperatur 0 bis 50 Grad
  • Prozessorgesteuert: Ermöglich Kapazitätsmessung der jeweiligen Zellen

Erster Eindruck

Das Ladegerät fühlt sich leicht an und lässt sich dadurch auch recht einfach verschieben, hier hätte etwas mehr Gewicht sicherlich nicht geschadet, ansich ist das Kunststoffgehäuse aber gut verarbeitet und sondert kaum unangenehme Gerüche ab.

Inbetriebnahme

Um das OPUS BT-C100 in Betrieb zu nehmen, muss dieses mit dem Netzeil verbunden werden oder alternativ ein Micro-USB-Kabel verwendet werden – einen separaten Einschalter gibt es nicht. Sobald das Gerät mit dem Strom verbunden ist, leuchtet das Display und zeigt euch auf dem Bildschirm „null“ an. Anschließend kann die gewünschte Zelle in das Gerät eingelegt werden, hierbei blinkt das „Charge“-Symbol etwa 10 Sekunden lang um Einstellungen vornehmen zu können, danach beginnt der Ladevorgang mit den Standardeinstellungen.

Einstellungen festlegen

Wie oben schon erwähnt kann man an dem Gerät auch Einstellungen festlegen sobald das Charge-Symbol im Display blinkt. Alternativ kann man auch die „Mode“-Taste für etwa 3 Sekunden gedrückt halten, dadurch können ebenfalls Änderungen an den Einstellungen vorgenommen werden.

Durch erneutes einfaches drücken der „Mode“-Taste kann anschließend zwischen „Charge“, „Discharge“, „Charge Test“, „Discharge Test“ und „Impedance Test“ umgeschaltet werden. Mit der „Current“-Taste kann dabei zwischen den unterschiedlichen Lade- oder Entladeströmen durchgeschaltet werden.

Um zwischen NiMH und Lithium-Zellen zu wechseln, muss übrigens die „Mode“-Taste für ca. 7 Sekunden lang gedrückt werden. Danach gibt es ein Auswahlmenü zwischen „LiFeO4“, „Li-3.7“ und „Li-3.8“ – wenn nichts angezeigt wird, befindet man sich im Lademodus für NiMH/NiCd-Akkus.

Der USB-Ausgang kann des OPUS BT-C100 kann ebenfalls ein- und ausgeschaltet werden. Dazu muss lediglich die „Current“-Taste für einige Sekunden lang gehalten werden bis das Display blinkt, danach kann man mit der gleichen Taste zwischen „On“ und „Off“ umschalten. Der USB-Ausgang (Powerbank-Funktion) funktioniert allerdings nur wenn ein Lithium-Akku eingelegt ist.

Fazit

Für unter 20 Euro ist das OPUS BT-C100 durchaus eine Kaufempfehlung wert. Das Ladegerät bietet eine breite Unterstützung der verschiedenartigen Lithium-Zellen und kann dank der Powerbank-Funktion auch unterwegs als Stromspender benutzt werden. Etwas negativ beurteilen wir die recht hohe Wärmeentwicklung beim Aufladen der Akkus, hier kann die Gehäusetemperatur durchaus 50 Grad erreichen.

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Der OPUS BT-C100 Lithium-Lader in seiner Verpackung. (Bild: Xgadget.de)
Datum:
31.03.2019, 04:31 Uhr
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