Im milliardenschweren Bieterduell um Warner Bros. Discovery ist die Entscheidung nun endlich gefallen. Paramount setzte sich gegen Netflix durch und bot zuletzt rund 111 Milliarden US-Dollar für den gesamten Konzern. Damit ist die lange als wahrscheinlich geltende Übernahme durch den Streaminganbieter faktisch vom Tisch.
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Der Machtkampf in Hollywood spitzt sich zu, denn kaum hatte Warner Bros. Discovery einen Deal mit Netflix über rund 83 Milliarden Dollar verkündet, fährt Konkurrent Paramount ein noch größeres Geschütz auf und bietet stolze 30 Dollar pro Aktie in bar, insgesamt also 108 Milliarden Dollar und damit ein deutlich höheres Angebot für den gesamten Konzern.
Der Streaming-Giant Netflix greift tief in die Tasche und übernimmt Warner Bros Discovery für knapp 83 Milliarden Dollar. Damit sichert sich der Streamingriese nicht nur legendäre Filmstudios, sondern auch Schwergewichte wie HBO und CNN, dies könnte die Branche langfristig umkrempeln.
Besitzer von Warner-DVDs aus den Jahren 2006–2009 stehen vor einem unerwarteten Problem: Viele dieser Discs sind durch einen Produktionsfehler unbrauchbar geworden – selbst ungenutzte Exemplare. Ursache ist eine fehlerhafte Herstellung in einer US-Fabrik, die zur Zersetzung der Datenschicht führt.
Warner Bros. Entertainment wird im kommenden Jahr alle neuen Kinofilme auch zeitgleich via Internet-Streaming anbieten, dies dürfte eine direkte Reaktion auf die Kinoschließungen während der Corona-Pandemie sein. In den USA werden die Filme über HBOMax gestreamt werden, dort kostet die Monatsgebühr lediglich knapp 15 US-Dollar – zusätzliche Gebühren fallen dabei nicht an.