Samsung: Speicherkrise könnte TV-Geräte verteuern

Der weltweite KI-Boom hat Folgen, die inzwischen auch im Wohnzimmer ankommen. Samsung warnt jetzt davor, dass selbst Fernsehgeräte in absehbarer Zeit teurer werden könnten, nicht wegen größerer Displays oder neuer Designs, sondern wegen eines Engpasses bei zentralen Bauteilen im Inneren.

Moderne Fernseher sind längst leistungsfähige Computer. So setzen die Geräte unter anderem auf KI-gestützte Bildoptimierung, Upscaling und Sprachsteuerung, außerdem werden auch Smart-TV-Oberflächen immer komplexe und benötigen somit schnelle Prozessoren sowie große Mengen an DRAM- und NAND-Speicher. Genau diese Speicherchips sind aktuell jedoch stark gefragt, weil sie in riesigem Umfang für Rechenzentren und KI-Infrastruktur benötigt werden. Die Produktionskapazitäten können mit dieser Nachfrage kaum Schritt halten, was die Preise stark nach oben treibt.

Für Hersteller wie Samsung bedeutet das wachsenden Kostendruck über nahezu alle Produktbereiche hinweg. Besonders schwierig ist die Lage im Einstiegs- und Mittelklassesegment von Fernsehern, wo die Margen ohnehin knapp kalkuliert sind und Preiserhöhungen nur begrenzt abgefedert werden können. Konkrete Zahlen nennt der Konzern zwar nicht, macht aber deutlich, dass sich die Situation weiter zuspitzt.



(Bild: Samsung)
Datum:
13.01.2026, 00:31 Uhr
Autor:
Stefan Kröll
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